Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

TU Berlin: And the winner is … akvolution!

15.04.2014

TU-Start-up akvolution gewinnt 1. Start-up-Sonderpreis der GreenTec Awards

Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, überreichte am 15.04.2014 den GreenTec Award 2014 an das TU-Start-up akvolution, einen Preis im Wert von 20.000 Euro.

Die GreenTec Awards werden seit 2008 jährlich in verschiedenen Kategorien an Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen oder private Projekte verliehen, die Maßstäbe im Bereich nachhaltiger Umwelttechnologien setzen.

Die GreenTec Awards werden von der VKP engineering GmbH veranstaltet, und gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Sponsoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik wird die jährliche Verleihung der GreenTec Awards realisiert.

Das TU-Start-up akvolution ist zudem in der Kategorie „Wasser und Abwasser“ nominiert. Hier findet die große Verleihung der GreenTec Awards am 4. Mai in München statt.

Die akvolution GmbH überzeugte die Jury mit seinem Konzept der nachhaltigen Meerwasserentsalzung. Anschließend musste das Team sich in einem Online-Voting gegen neun Mitfavoriten durchsetzen. Das Team von akvolution erhielt die Auszeichnung auf dem EUREF-Campus in der Green Garage, da in diesem Jahr das europäische Netzwerk für Klima-Innovationen, Climate-KIC, erstmalig als neuer Partner der GreenTec
Awards die Patenschaft für den Sonderpreis in der Kategorie Start-up übernommen hat.

akvolution – „Meer Wasser für weniger Energie“
Das Unternehmen will die Meerwasserentsalzung bezahlbar und nachhaltig machen, denn durch die Entsalzung des Meerwassers kann das Problem der globalen Wasserknappheit gelöst werden. Dafür hat das Team aus der TU Berlin „akvoFloat™“ entwickelt, eine technologischen Eigenentwicklung, die keramische Membranen in einem Flotations- und Filtrationsverfahren einsetzt. „akvoFloat™“ wurde speziell für die Vorbehandlung von Meerwasser für die Meerwasserentsalzung entwickelt. Mit dem Verfahren lassen sich bei der Wasservorbehandlung bis zu 90 Prozent Energie einsparen. So leistet akvolution einen ökonomischen, sozialen und ökologischen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. 

Das Team von akvolution besteht aus Dr. Matan Beery (Verfahrenstechnik), Lucas Léon (Elektrotechnik), Gregor Tychek (Industriemechaniker) sowie Johanna Ludwig (Verfahrenstechnik). Der Mentor des Teams ist Prof. Dr.-Ing. Günter Wozny, Leiter des Fachgebiets Dynamik und Betrieb technischer Anlagen der TU Berlin.

Das 2013 gegründete Unternehmen ist eine Ausgründung der TU Berlin und beschäftigt derzeit neun Mitarbeiter. Das Start-up wird durch das Centre for Entrepreneurship (CfE) der TU Berlin unterstützt, war 2012 bis 2013 Teilnehmer im Acceleration Programme von Climate-KIC und wird von 2013 bis 2014 im Rahmen des Förderprogramms EXIST-Forschungstransfer gefördert. Zudem wird akvolution seit 2014 durch das StarTUp+-Programm des CfE gesondert gefördert.

www.akvolution.de 

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Lucas León, akvolution GmbH,

Tel.: 030/314-75656, E-Mail: leon@akvolution.de

Stefanie Terp | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert für weitere drei Jahre Forschungen zu Kieselalgen
22.03.2017 | Technische Universität Dresden

nachricht Effiziente Tools für bildgebende Studien
21.03.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen