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Toyota zeichnet Siemens für IWLAN aus

26.05.2009
Siemens ist mit dem Toyota Technology and Development Award ausgezeichnet worden.

Der japanische Automobilhersteller würdigte damit vor allem die enormen Produktivitätsverbesserungen aufgrund des Einsatzes neuartiger, kabelloser Steuergeräte von Siemens. Mit dem industriellen WLAN-System (IWLAN) können die Roboter an den verschiedenen Stationen einer Fertigungsstraße deutlich schneller, flexibler und effizienter bedient werden.


Bisher waren die verschiedenen Roboter, die an einem Fertigungsschritt beteiligt sind, jeweils an ein eigenes Steuergerät angeschlossen. Dank der neuen IWLAN-Systeme können jetzt bis zu acht Roboter über ein einziges mobiles IWLAN Gerät angesprochen werden – ein enormer Vorteil für das Bedienpersonal. Außerdem sparen sich die Mitarbeiter das aufwändige Auf- und Abrollen der bis zu 30 Meter langen Kabel, mit denen Roboter und Steuerkonsole bisher miteinander verbunden waren.

Das deutliche Plus an Flexibilität und Effizienz waren für Toyota die Gründe, Siemens mit dem Preis auszuzeichnen.

IWLAN basiert auf dem drahtlosen Funkstandard WLAN. Damit können Maschinen in Fabriken per Funk gesteuert werden. Speziell für Anforderungen in der Industrie braucht WLAN einige Ergänzungen wie eine reservierte Datenrate oder schnelles Roaming für zeitkritische Steuerbefehle, also die I-Features. Dann ermöglicht die Technik neue Wege in der Produktion – etwa rotierende Fertigungsvorrichtungen oder fahrerlose Transportsysteme. Siemens ist der einzige Hersteller, dessen IWLAN über eine kabellose Not-Aus-Funktion verfügt. Für die Not-Aus-Funktion war bisher eine separate Verkabelung nötig. Durch die I-Features kann dies bei der Siemens-Lösung drahtlos realisiert werden.

Aufgrund des technischen Vorsprungs von Siemens haben sich neben Toyota auch andere Automobilhersteller, darunter Audi und VW, für das System entschieden. Die jüngste Weiterentwicklung im IWLAN Portfolio ist eine dezentrale Station und die Funktion iHOP. Damit ist eine zuverlässige Kommunikation in ungeplanten Netzen selbst bei Störungen im Funkfeld gegeben. Der Zugangspunkt weicht dabei für seinen angeschlossenen Empfänger automatisch auf einen anderen Funkkanal aus. (IN 2009.05.7)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

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