Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tiefsee auf der Kinoleinwand - Nominierung des Senckenberg-Films „Discovering the Abyss“

21.03.2012
Der Senckenberg-Kurzfilm „Discovering the Abyss“ wird im Rahmen des US-amerikanischen Filmfestivals „Beneath the Waves“ auf der großen Leinwand gezeigt und ist in zwei Preiskategorien nominiert.

Der Senckenberg-Kurzfilm „Discovering the Abyss“ wird im Rahmen des US-amerikanischen Filmfestivals „Beneath the Waves“ auf der großen Leinwand gezeigt und ist in zwei Preiskategorien nominiert.

„Klappe und Action!“ – dies hört man sonst eher selten im Deutschen Zentrum für Marine Biodiversitätsforschung von Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven. Doch die Bachelor-Studentinnen Karin Pointner und Johanna Kottmann haben es sich zum ehrgeizigen Ziel gesetzt, ihre Forschungsergebnisse in Form eines Films aufzubereiten.

„Wir wollten gerne unsere Tiefseeforschung auf eine unterhaltsame und leicht verständliche Weise präsentieren“, erzählt Pointner. „Im Rahmen unserer Abschlussarbeiten haben wir zwei neue Ruderfußkrebsarten beschrieben. In unserem Kurzfilm zeigen wir, dass noch viele Tierarten mehr darauf warten, in der Tiefsee entdeckt zu werden.“

Das Engagement wurde nun belohnt: ihr Kurzfilm „Discovering the Abyss“ ist in den Kategorien "Best Message" und "Best Amateur Film" des „Beneath the Waves“-Filmfestival nominiert. Das zum dritten Mal stattfindende Festival in Norfolk, Virginia (USA) möchte mit den gezeigten Filmen den Austausch zwischen Meeresforschern und der breiten Öffentlichkeit verbessern. Erstmals werden die Filme vor einem großen Publikum in einem IMAX-Kino gezeigt.

„Unser Film ist einer von 28 ausgewählten Projekten aus über 70 Einsendungen von Filmemachern und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt“, ergänzt Gritta Veit-Köhler. Sie hat die beiden Studentinnen betreut und bei ihrem Filmprojekt unterstützt. „Schon die Nominierung ist ein großer Erfolg und freut uns sehr!“

In dem fünfminütigen Film wird die lange Reise von der Probenahme auf dem Meeresboden über die Arbeiten im Labor bis hin zur Beschreibung einer neuen Spezies gezeigt und für den Laien erklärt. Ergänzt wird der Streifen von spektakulären Bildern winziger Ruderfußkrebse.

Am Freitag, den 23. März findet die Verleihung der Preise im Rahmen des Benthic Ecology Meetings in den USA statt, dann heißt es hoffentlich „Der Meeres-Oskar geht an… Senckenberg!“

Link zum Film: http://www.youtube.com/watch?v=8TDiekY1ldE
Link zum Festival: http://www.beneaththewavesfilmfest.org
Die Erforschung von Lebensformen in ihrer Vielfalt und ihren Ökosystemen, Klimaforschung und Geologie, die Suche nach vergangenem Leben und letztlich das Verständnis des gesamten Systems Erde-Leben – dafür arbeitet die SENCKENBERG Gesellschaft für Naturforschung. Ausstellungen und Museen sind die Schaufenster der Naturforschung, durch die Senckenberg aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse mit den Menschen teilt und Einblick in vergangene Zeitalter sowie die Vielfalt der Natur vermittelt.

Judith Jördens | Senckenberg
Weitere Informationen:
http://www.senckenberg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Mikrophotonik – Optische Technologien auf dem Weg in die Hochintegration
21.07.2017 | VDI Technologiezentrum GmbH

nachricht 1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext
20.07.2017 | Hochschule RheinMain

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops