Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Technologietransfer-Preis 2008 der IHK Braunschweig

28.11.2008
TU Braunschweig für Entwicklung von Software-Werkzeugen ausgezeichnet

Für einen erfolgreichen Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft erhalten Professor Dr.-Ing. Rolf Ernst vom Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze der Technischen Universität Braunschweig, Dr.-Ing. Marek Jersak und Dr.-Ing. Kai Richter, Geschäftsführer der Symtavision GmbH, in diesem Jahr den Technologietransferpreis 2008 der Industrie- und Handelskammer Braunschweig, der mit 10.000 Euro dotiert ist.

Sie werden für ein Software-System zur Bestimmung des zeitlichen Verhaltens von eingebetteten Computersystemen ausgezeichnet. Solche Computersysteme werden im Automobilbau, in Kommunikations- und Konsumelektronikprodukten eingesetzt, wo sie mit ihrer Leistungsfähigkeit effiziente und kostengünstige Produkte erst ermöglichen. Mit der wachsenden Komplexität ihrer Software werden diese eingebetteten Computersysteme aber auch anfälliger für Fehler. Das von der Symtavision GmbH entwickelte Softwaresystem SymTA/S ermöglicht es, kritische Probleme im zeitlichen Ablauf der Software gezielt und schnell aufzudecken, nachzuvollziehen und zu lösen. Die Grundlagen dieser innovativen Technologie wurden am Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze der Technischen Universität Braunschweig gelegt. Die Symtavision GmbH entwickelte das Produkt dann zur Marktreife.

SymTA/S ermöglicht Entwicklungsingenieuren, die Qualität und Zuverlässigkeit von komplexen elektronischen Systemen, wie zum Beispiel in der Automobilindustrie (ABS, EPS), im Bereich Multimedia (DVBT) oder in der Telekommunikation (UMTS-Handy) systematisch zu erhöhen. "Ich freue mich, dass die beiden jungen Wissenschaftler sich zum Schritt in die Selbstständigkeit entschlossen haben und so damit beitragen, dass die Forschungsergebnisse unseres Instituts in Form von innovativen Produkten vermarktet werden", so Prof. Rolf Ernst vom Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze der Technischen Universität Braunschweig. "Die Zusammenarbeit endete nicht mit der Ausgründung, sondern wir setzen die erfolgreiche Kooperation zwischen unserem Institut und dem Unternehmen Symtavision GmbH in Forschung und Entwicklung weiter fort.

"Dieses Beispiel zeigt wie wirkungsvoll Technologietransfer durch Unternehmensgründungen ist, wenn Existenzgründer ihr in der Forschung erworbenes Wissen in neue Produkte und Dienstleistungen umsetzen und vermarkten", so Jörg Saathoff, Leiter der Technologie-Transfer-Stelle der TU Braunschweig.

Kontakt
Prof. Dr. Rolf Ernst
Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze
Technische Universität Braunschweig
Hans-Sommer-Straße 66
Tel.: 0531/391-3730
E-Mail: r.ernst@tu-braunschweig.de

Ulrike Rolf | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-braunschweig.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE