Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Teams aus neun Ländern bereiten sich an der Leibniz Universität auf renommierten Wettbewerb vor

24.02.2009
Zu einem der größten Vorbereitungstreffen für den juristischen Wettbewerb Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot im April 2009 in Wien treffen sich junge Juristinnen und Juristen aus neun Ländern in dieser Woche an der Leibniz Universität Hannover.

Der jährlich von der Pace University School of Law, New York, veranstaltete Wettbewerb entwickelt sich mehr und mehr zu einer Leistungsschau der Juristischen Fakultäten und Law Schools aus der ganzen Welt.

Auf Einladung des Instituts für Prozessrecht und anwaltsorientierte Juristenausbildung der Leibniz Universität treffen sich von Donnerstag, 26. Februar, bis Sonnabend, 28. Februar 2009, insgesamt 19 Vis Moot Teams zur Vorbereitung des Wettbewerbs. Unter anderem sind Gruppen aus Antwerpen (Belgien), Marseille (Frankreich), Kattowitz (Polen) und Rijeka (Kroatien) der Einladung gefolgt. Zudem ist das Siegerteam des vergangenen Jahres aus Madrid (Spanien) bei der Vorbereitung in Hannover dabei.

Am diesjährigen Moot Court in Wien sind insgesamt 233 Hochschulen aus 58 Ländern beteiligt. Die Teams haben einen englischsprachigen Fall auf dem Gebiet der Internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit und des UN-Kaufrechts zunächst aus der Sicht des Klägers und anschließend aus der Sicht des Beklagten zu bearbeiten. In diesem Jahr thematisiert der zu bearbeitende Fall Probleme rund um eine Firmeninsolvenz im internationalen Wirtschaftsverkehr, mit Fragen wie: Kann ein Automobilhersteller eines Produkts in eine Schiedsvereinbarung zwischen Käufer und Zwischenhändler einbezogen werden?

Ist die Schiedsvereinbarung mit dem nunmehr insolventen Zwischenhändler nichtig, wenn sein Heimatrecht dies anordnet? Ist eine Durchgriffshaftung im Bezug auf den Hersteller möglich? Wann ist die Lieferung defekter Fahrzeuge eine wesentliche Vertragsverletzung nach dem UN-Kaufrechtsübereinkommen? Nach Abgabe der Schriftsätze (Memoranden) beginnt der Vorbereitung auf die mündlichen Verhandlungen in Wien in der Woche vor Ostern.

Wie in Wien agieren bei dem Vorbereitungstreffen hochrangige Praktiker und Hochschulprofessoren als Schiedsrichter (Arbitrator) des Moot Courts, um den Studierenden einen möglichst realistischen Eindruck von der Schiedsgerichtsbarkeit zu vermitteln. Das hannoversche Vis Moot Team freut sich darüber, dass sechs Hochschullehrer aus Hannover, München, Frankfurt und Potchefstroom (South Africa) gewonnen werden konnten. Weitere Informationen zum Wettbewerb können unter http://www.cisg.law.pace.edu/vis.html abgerufen werden.

Dr. Stefanie Beier | Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de
http://www.cisg.law.pace.edu/vis.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe
22.09.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

Die Stromregelung ist eine der wichtigsten Komponenten moderner Elektronik, denn über schnell angesteuerte Elektronenströme werden Daten und Signale übertragen. Die Ansprüche an die Schnelligkeit der Datenübertragung wachsen dabei beständig. In eine ganz neue Dimension der schnellen Stromregelung sind nun Wissenschaftler der Lehrstühle für Laserphysik und Angewandte Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) vorgedrungen. Ihnen ist es gelungen, im „Wundermaterial“ Graphen Elektronenströme innerhalb von einer Femtosekunde in die gewünschte Richtung zu lenken – eine Femtosekunde entspricht dabei dem millionsten Teil einer milliardstel Sekunde.

Der Trick: die Elektronen werden von einer einzigen Schwingung eines Lichtpulses angetrieben. Damit können sie den Vorgang um mehr als das Tausendfache im...

Im Focus: The fastest light-driven current source

Controlling electronic current is essential to modern electronics, as data and signals are transferred by streams of electrons which are controlled at high speed. Demands on transmission speeds are also increasing as technology develops. Scientists from the Chair of Laser Physics and the Chair of Applied Physics at Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) have succeeded in switching on a current with a desired direction in graphene using a single laser pulse within a femtosecond ¬¬ – a femtosecond corresponds to the millionth part of a billionth of a second. This is more than a thousand times faster compared to the most efficient transistors today.

Graphene is up to the job

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Im Spannungsfeld von Biologie und Modellierung

26.09.2017 | Veranstaltungen

Archaeopteryx, Klimawandel und Zugvögel: Deutsche Ornithologen-Gesellschaft tagt an der Uni Halle

26.09.2017 | Veranstaltungen

Unsere Arbeitswelt von morgen – Polarisierendes Thema beim 7. Unternehmertag der HNEE

26.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge entsteht im Burgenland

26.09.2017 | Verkehr Logistik

Nerven steuern die Bakterienbesiedlung des Körpers

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit künstlicher Intelligenz zum chemischen Fingerabdruck

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie