Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Team der Uni Bremen gewinnt ChemCar-Wettbewerb 2013

02.12.2013
Das Team BremChem der Uni Bremen sicherte sich beim achten ChemCar-Wettbewerb den Sieg gegen eine starke, internationale Konkurrenz. Studierenden-Teams waren aufgerufen, kleine Fahrzeuge zu bauen, die für Antrieb und Steuerung ausschließlich (bio-)chemische Reaktionen nutzen.

Zusätzliche Anforderungen: Das Fahrzeug musste in eine Box mit den Abmessungen 43x35x24 Zentimeter passen, eine Ladung von bis zu 30 Prozent des Fahrzeuggewichts transportieren können, und ein Mindestgewicht von zwei Kilogramm haben. Waren alle Anforderungen erfüllt, ging es mit den ChemCars auf die „Rennstrecke“, auf der diesmal die im Vorfeld nicht genau bekannte Distanz von neun Metern zurückgelegt werden musste.

Für den diesjährigen Wettbewerb in Bruchsal, der von den kreativen jungen Verfahrensingenieuren (kjVIs) der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen VDI-GVC organisiert wurde, hatten sich neun Mannschaften qualifiziert.

Zum Einsatz kamen dabei Batterietechnik ebenso wie Thermoelemente und druckgetriebene Fahrzeuge; das Design variierte von Wasserschlauchtrommel bis Waffeleisen. Dass die Kreativität und alle ChemCars in sicheren Bahnen liefen, stellte INBUREX Consulting durch aufwendige Sicherheitsprüfungen der Konzepte im Vorfeld sicher.

Das Konzept des Gewinner-Teams BremChem basiert auf einer Backpulver-Essig-Reaktion, die in einem geschlossenen System einen Überdruck erzeugt, sodass ein wasserbetriebenes Schaufelrad das Vehikel zum Erfolg fahren konnte. Unter großem Beifall der Mitglieder der ProcessNet-Fachgemeinschaft und der zahlreichen Uni-Fanclubs freuten sich die Teammitglieder Fabian Pille, Bennet Brüns, Sven Wittfoth sowie ihr Betreuer Sven Schopf über den ChemCar-Pokal und einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro.

Den zweiten Platz belegte wie im Vorjahr das Team der TU Clausthal vor der TU Berlin. TU Lodz, TU Dortmund, RWTH Aachen, FH Köln, TU Braunschweig und KIT Karlsruhe teilten sich die weiteren Ränge. Der ChemCar-Wettbewerb wurde unterstützt von BASF, Bayer Technology Services, Bentley, Evonik, Lonza, Infraserv Knappsack, Intergraph, Lanxess, Lonza und INBUREX. Eindrücke der Veranstaltung und alle Informationen zum Wettbewerb unter www.vdi.de/chemcar und im VDI-Blog unter http://blog.vdi.de/2013/12/bremchem-gewinnt-den-chemcar-wettbewerb-2013.

Der VDI – Sprecher, Gestalter, Netzwerker
Ingenieure brauchen eine starke Vereinigung, die sie bei ihrer Arbeit unterstützt, fördert und vertritt. Diese Aufgabe übernimmt der VDI Verein Deutscher Ingenieure. Seit über 150 Jahren steht er Ingenieurinnen und Ingenieuren zuverlässig zur Seite. Mehr als 12.000 ehrenamtliche Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres Technikstandorts. Das überzeugt: Mit über 152.000 Mitgliedern ist der VDI die größte Ingenieurvereinigung Deutschlands.

Weitere Informationen:

http://www.vdi.de/chemcar
- Informationen zum Wettbewerb
http://blog.vdi.de/2013/12/bremchem-gewinnt-den-chemcar-wettbewerb-2013
- Blogbeitrag mit Video zum Wettbewerb

Stephan Berends | VDI
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de/chemcar

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht Sensible Daten besser analysieren
16.02.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften