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Team des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts für Zukunftspreis nominiert

12.09.2012
Das Team Thomas Wiegand, Detlev Marpe und Heiko Schwarz vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut wurde heute für den diesjährigen Deutschen Zukunftspreis, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, nominiert.

Das HHI-Team wird bereits mit dieser Nominierung für die substantiellen Beiträge und Innovationen ausgezeichnet, die es in den internationalen H.264/MPEG-4 AVC Standard eingebracht hat.

Dieses Videokompressionsverfahren wird weltweit von mehr als einer Milliarde Endgeräten genutzt, darunter Blu-ray-Player, HD- und 3D-Fernseher, Laptops, Tablets und Smartphones.

Team des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts für Zukunftspreis nominiert

Nominiert zum Deutschen Zukunftspreis – Brillante Videos durch effiziente Codierung mit internationalen Standards

Das Team Thomas Wiegand, Detlev Marpe und Heiko Schwarz vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut wurde heute für den diesjährigen Deutschen Zukunftspreis, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, nominiert. Das HHI-Team wird bereits mit dieser Nominierung für die substantiellen Beiträge und Innovationen ausgezeichnet, die es in den internationalen H.264/MPEG-4 AVC Standard eingebracht hat. Dieses Videokompressionsverfahren wird weltweit von mehr als einer Milliarde Endgeräten genutzt, darunter Blu-ray-Player, HD- und 3D-Fernseher, Laptops, Tablets und Smartphones. Der Deutsche Zukunftspreis, für den drei weitere Teams nominiert sind, wird am 28. November 2012 von Bundespräsident Joachim Gauck verliehen.
Komprimierte Videos machen heute mehr als die Hälfte des internationalen Datenverkehrs im Internet aus. Der nachhaltige Trend zu hochauflösenden Filmen, TV-Programmen im HD-Format und Videos in 3D und der starke Zuwachs videofähiger mobiler Geräte wie Smart Phones und Tablets werden diese Tendenz weiterhin verstärken.

All dies wäre ohne leistungsfähige Kompressionsverfahren nicht denkbar.
Bei der Kompression wird der Datenumfang zur Übertragung der Bewegtbilder deutlich reduziert, ohne dass die Qualität merklich beeinträchtigt wird. Als effizientester Videokompressionsstandard hat sich H.264/MPEG4-AVC durchgesetzt. Bereits jetzt nutzen Millionen von Menschen diesen Standard mehrmals täglich, auch wenn es kaum jemandem bewusst ist.

Maßgeblichen Anteil an der Entwicklung dieses internationalen Standards haben die drei HHI-Wissenschaftler Thomas Wiegand, Detlev Marpe und Heiko Schwarz. Mit ihren Beiträgen konnte die Effizienz von H.264/MPEG4-AVC signifikant gesteigert werden. Weiterhin konnten sie bei allen Erweiterungen der Technologie das Basismodell der Standardisierung aufstellen. Dafür wurde das HHI-Team für den Deutschen Zukunftspreis 2012 vorgeschlagen.

Der in den letzten zehn Jahren geschaffene Videostandard und seine Erweiter-ungen werden heute weltweit in über eine Milliarde Geräten verwendet. Zudem ist ein großer Anteil des gesamten Datenverkehrs im Internet mit dem Format der effizienten Technologie versehen. Zu diesem Erfolg haben die Innovationen der drei HHI-Forscher entscheidend beigetragen.

Thomas Wiegand ist Professor an der Technischen Universität (TU) Berlin und leitet die Abteilung Bildsignalverarbeitung am HHI. Detlev Marpe forscht am HHI und ist Lehrbeauftragter an der TU Berlin und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Heiko Schwarz leitet zusammen mit Detlev Marpe die Forschungsgruppe Bild- und Videocodierung am HHI.

Der Deutsche Zukunftspreis, einer der renommiertesten Wissenschaftspreise, wird jährlich vom Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland für eine innovationsstarke Forschungsleistung mit hoher Marktattraktivität vergeben.

www.deutscher-zukunftspreis.de
www.hhi.fraunhofer.de/de/press/press-and-media/presse-zukunftspreis/

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Fachkontakt
Prof. Dr. Ing. Thomas Wiegand (Sprecher)
Dr. Ing. Detlev Marpe
Dr. Ing. Heiko Schwarz
Tel +49 30 31002-617
thomas.wiegand@hhi.fraunhofer.de

Pressekontakt
Dr. Gudrun Quandel
Corporate Communications
Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI
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Dr. Gudrun Quandel | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
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