Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studenten der Saar-Uni starten mit selbstgebauten Rennauto bei internationalem Wettbewerb

20.01.2012
Studenten der Universität des Saarlandes nehmen als Saar Racing Greenteam am
Konstruktionswettbewerb „Formula Student Austria“ am Red Bull Ring in Spielberg in Österreich teil. Mit einem selbstkonstruierten Rennwagen stellen sie sich vom 17. bis 20. Juli 2012 erstmals der internationalen Konkurrenz. Dabei gehen die Saarbrücker Studenten nicht mit einem herkömmlichen Fahrzeug an den Start: Sie entwickeln derzeit einen Prototypen, der mit einem Elektromotor betrieben werden soll. Interessierte Studenten, die Teil des Teams werden möchten, können sich noch bewerben.

Radträger, Querlenker, Pedalerie – alles keine Fremdwörter für Studenten der Saar-Uni, die derzeit als Saar Racing Greenteam ein mit Elektromotor betriebenes Rennauto entwickeln.

„Mit unserem Prototypen wollen wir uns im Juli mit anderen Hochschulteams aus aller Welt messen“, erläutert Johannes Mathieu, Projektleiter des Saar Racing Greenteam, zu dem 18 Studenten aus den Ingenieurwissenschaften, den Betriebswissenschaften und der Informatik zählen. „Der Wettbewerb besteht aus zwei Teilen. Zum einen müssen wir einen Business Plan, eine Kostenaufstellung und einen Design Report erstellen und diese schlüssig vor einer Jury präsentieren“, erklärt Mathieu.

„Außerdem werden wir unseren Prototyp bei verschiedenen Rennen unter Beweis stellen.“ Die Saarbrücker Studenten müssen also nicht nur einen Elektroantrieb konstruieren, sondern auch ein Auto entwickeln, das über gute Fahreigenschaften verfügt, sich mit betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen auseinandersetzen, Sponsoren suchen und gut im Team zusammenarbeiten. Dabei kooperiert das Team der Universität des Saarlandes mit dem Saar Racing Team der Hochschule für Technik und Wirtschaft, das schon seit 2006 erfolgreich in der Verbrennerklasse startet.

„Für die Studenten ist der Wettbewerb eine ideale Möglichkeit, Erfahrungen in der Konstruktion und Fertigung zu sammeln“, weiß Michael Vielhaber, Professor für Konstruktionstechnik, der seine Studenten auf diesen Wettbewerb aufmerksam gemacht hat. „In diesem Projekt warten viele spannende Herausforderungen, die sich sicherlich später in der Berufswelt als nützlich erweisen werden.“
Das Saar Racing Greenteam sucht noch weitere engagierte Studenten für ihr Projekt. Interessierte, die Teil des Teams werden möchten, können sich gerne unter folgender E-Mail-Adresse bewerben: info@srg.uni-saarland.de.

Der Wettbewerb „Formula Student“ wurde bereits 1981 in den USA ins Leben gerufen. Dabei treten Studenten-Teams verschiedener Hochschulen aus der ganzen Welt mit ihren selbstgebauten Rennwagen gegeneinander an. Seit 2010 gibt es auch die Kategorie „Formula Student Electric“, in der die Saarbrücker Studenten in diesem Jahr an den Start gehen werden.
Fragen beantwortet:
Johannes Mathieu
Tel.: 0176 60902046
E-Mail: info@srg.uni-saarland.de

Melanie Löw | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de

Weitere Berichte zu: Elektromotor Greenteam Racing Rennauto Rennwagen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE