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Stifterverband sucht die "Stadt der Wissenschaft" 2011

29.05.2009
Zum sechsten Mal sucht der Stifterverband die "Stadt der Wissenschaft". In dem Wettbewerb sollen Städte zeigen, welch hohen Stellenwert Wissenschaft und Bildung im städtischen Leben einnehmen.

Bürger sollen für Wissenschaft begeistert werden und vielfältige Netzwerke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadtverwaltung entstehen. Die Siegerstadt bekommt den begehrten Titel für ein Jahr verliehen und maximal 250.000 Euro Preisgeld. Die Deutsche Bank ist exklusiver Förderpartner des Wettbewerbs.

Der Wettbewerb richtet sich an klassische Universitätsstädte und bekannte Technologieregionen ebenso wie an Städte, die ihr Profil als Wissenschaftsstadt noch schärfen wollen.

"Es kommt keineswegs auf die Größe der Stadt oder die Zahl der Forschungseinrichtungen an, sondern auf vernetztes Denken, originelle Ideen, nachhaltige Kooperationen und vielfältige Formate", sagte der Generalsekretär des Stifterverbandes, Andreas Schlüter, anlässlich der Ausschreibung der neuen Wettbewerbsrunde für das Jahr 2011.

Bei dem Wettbewerb ist die Wissenschaft ein ganzes Jahr lang in einer Stadt die Hauptsache. Fünf Städte hat der Stifterverband bisher mit dem begehrten Titel ausgezeichnet: Bremen_Bremerhaven (2005), Dresden (2006), Braunschweig (2007), Jena (2008) und Oldenburg (2009). Für 2010 wurde der Wettbewerb für ein Jahr ausgesetzt, um die ersten fünf Förderjahre auszuwerten. Insgesamt haben sich schon über 50 Städte am Wettbewerb beteiligt.

Der Titel wird exklusiv vom Stifterverband für ein Jahr verliehen.
Allen bisherigen Siegerstädten ist es gelungen, die Auszeichnung für das eigene Stadtmarketing zu nutzen. Denn für die Stadtentwicklung hat das Thema Wissenschaft mittlerweile eine ähnlich hohe Bedeutung wie der Tourismus erlangt.

Zunächst sind die Städte aufgefordert, bis zum 15. Oktober 2009 eine kurze Ideenskizze einzureichen. Daraus wählt die Jury drei Städte aus, die dann aufgefordert sind, eine Vollbewerbung zu erarbeiten und ihr Konzept in der zweiten, dann öffentlichen Jurysitzung im März 2010 zu präsentieren.

Mehr Info zum Wettbewerb unter www.stadt-der-wissenschaft.de und im Twitter-Feed zum Wettbewerb unter www.twitter.com/sdw_2011 .

Michael Sonnabend | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.stadt-der-wissenschaft.de

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