Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Smart e-User ist Champion

12.03.2014

Schaufenster-Projekt „Smart e-User“ wird mit dem German High Tech Champions Award 2014 ausgezeichnet

Für die Untersuchung der Anwendungsmöglichkeiten von Elektromobilität in der städtischen Logistik wird das Forschungsprojekt „Smart e-User“, das vom Fachgebiet Logistik der TU Berlin geleitet wird, mit dem „German High Tech Champions Award 2014“ (GHTC®) in der Kategorie „Urban Distribution“ ausgezeichnet. Vergeben wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis durch die Fraunhofer-Gesellschaft. Der ganzheitliche und integrative Ansatz des Forschungsprojekts überzeugte die Jury.

Smart e-User

Elektrofahrzeuge werden für Post-, Paket- und Logistikdienstleister immer attraktiver, um die stetig steigende Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen in Städten bedienen zu können. Smart e-User untersucht die Einsatzmöglichkeiten von gewerblich genutzten Elektrofahrzeugen in der städtischen Logistik und entwickelt ein Konzept, bei dem die Versorgung zuverlässiger, günstiger und umweltfreundlicher durchgeführt werden kann.

Durch die Integration einer hoch dynamischen und speziell auf Elektrofahrzeuge ausgerichteten Tourenplanung, einer intelligenten Ladesteuerung und den Auftragsdaten in das Flottenmanagement, können Elektrofahrzeuge bedarfsgerecht geladen und geroutet werden. Dies ist für verschiedenste Wirtschaftszweige im städtischen Umfeld von besonderem Interesse. Speziell in den Bereichen Verkehr, Logistik, Handel und dem Gesundheitsbereich ergeben sich mit diesem Konzept neue logistische Einsatzmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen.

Das Projekt „Smart e-User“ wird geleitet von Prof. Dr. Frank Straube vom Fachgebiet Logistik der TU Berlin. Beteiligt sind darüber hinaus das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung der TU Berlin sowie das DAI-Labor. Das „Smart e-User“-Konzept wird derzeit in Berlin mit den Projektpartnern Deut-sche Post DHL, DEKRA e.V. und der MediaVita GmbH erprobt.
Das Projekt „Smart e-User“ ist eines von rund 30 Kernprojekten im Schaufenster Elektromobilität Berlin Brandenburg und wird mit circa 1,5 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert.

GHTC® – the German High Tech Champions Award – ist Bestandteil der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Initiative „Werbung für den Innovations- und Forschungsstandort Deutschland“ unter der Marke „Research in Germany“. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird am 3. April 2014 im Rahmen der internationalen Transport- und Logistikmesse SITL Europe feierlich in der Deutschen Botschaft Paris vor geladenem Publikum verliehen. 

Zum Schaufenster Elektromobilität:

Die Bundesregierung hat im April 2012 vier Regionen in Deutschland als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Millionen Euro bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt.

Die Koordination der Projekte des Internationalen Schaufensters der Elekt-romobilität Berlin-Brandenburg liegt bei der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO. eMO ist eine Agentur des Landes Berlin und wird getragen von der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Partner sind das Land Brandenburg sowie Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft.
 
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Frank Straube, Fachgebiet Logistik der TU Berlin, Tel.: 030/314-22877 / -27723, Fax: 030/314-29536, E-Mail: smart.e.user@logistik.tu-berlin.de

Stefanie Terp | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie