Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens-Einheit ist Europas beste Fabrik

07.05.2009
Die Geschäftseinheit für Angiographie, Durchleuchtungs- und Aufnahmesysteme von Siemens Healthcare hat am Industriewettbewerb „Die beste Fabrik“ teilgenommen und wurde zum europäischen Gesamtsieger gekürt.

Internationale Juroren bescheinigen sowohl dem Management als auch den Mitarbeitern der Siemens-Einheit mit Sitz in Forchheim in allen Kategorien Bestnoten: vom Geschäftsmodell über die strategische Umsetzung bis hin zur Zusammenarbeit mit den Kunden. Der renommierte Preis wird jährlich von internationalen Managementschulen und Wirtschaftsmedien aus Deutschland, Frankreich und Spanien verliehen.

Der Wettbewerb ist Europas anspruchsvollster Leistungsvergleich für produzierende Betriebe. In Deutschland wurde er dieses Jahr zum 13. und in Frankreich zum 15. Mal ausgetragen. Erstmals war auch Spanien dabei. Bei den Untersuchungen durch die Jury konnte Siemens Healthcare unter anderem mit Zuverlässigkeit und hoher Verfügbarkeit der im Forchheimer Werk produzierten Angiographie-, Fluoroskopie- und Röntgengeräte überzeugen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Vertriebsmitarbeiter ihre Kunden von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme beraten und individuelle Lösungen zusammenstellen, die die Wirtschaftlichkeit der Anlagen erhöhen.

Dass Siemens als einziger Hersteller das komplette Portfolio von der Früherkennung über die Diagnostik und Behandlung bis zur Nachsorge aus einer Hand anbietet, gilt der Jury als besondere Stärke. Ein weiteres Kriterium für die Preisverleihung war ausserdem, dass jedes System innerhalb von vier Wochen nach Auftragseingang ausgeliefert werden kann, und das weltweit. Dabei haben die Kunden bis zwei Tage vor Produktionsstart die Möglichkeit, technische und terminliche Änderungen vorzunehmen. Ein solch hohes Mass an Service und Flexibilität bietet kein Konkurrent.

Bei einer Fertigungsdurchlaufzeit von nur sechs Tagen werden die Produkte in Null-Fehler-Qualität gefertigt. Um höchste Qualität sicherzustellen, werden an den Geräten in automatisierten Übernachttests drei bis fünf Tage Klinikalltag simuliert. Damit lassen sich schon während der Produktion potenzielle Störquellen minimieren. Durch kontinuierliche Prozessverbesserungen wurde ausserdem eine jährliche Produktivitätssteigerung um mehr als zehn Prozent erzielt und die durchschnittliche Montagezeit der Geräte seit 2000 von zwölf auf sechs Tage halbiert.

Die Geschäftseinheit für Angiographie, Durchleuchtungs- und Aufnahmesysteme (AX) entwickelt, produziert und installiert bildgebende Verfahren für Kliniken und Praxen. Dazu gehören Lösungen und Systeme zur Angiographie und Kardiologie, der Fluoroskopie und der Radiographie. Diese werden zur Diagnose und therapeutisch eingesetzt, um zum Beispiel Patienten mit verengten oder erweiterten Blutgefässen minimal-invasiv zu behandeln.

Im Markt für Angiographie-, Durchleuchtungs- und Aufnahmesysteme ist Siemens Healthcare Weltmarktführer. AX liefert jährlich über 2300 kundenspezifische Systeme und stellt diese aus 21 verschiedenen Systemtypen zusammen. In der universellen Angiographie und in der Kardangiographie sind weltweit etwa 23000 Anlagen – davon 6000 von Siemens – eingesetzt.

Leseranfragen sind zu richten an:
Siemens Schweiz AG
Healthcare Sector
Freilagerstrasse 40
CH-8047 Zürich
Tel: +41 (0)585 581 599

| Siemens Schweiz AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht 1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext
20.07.2017 | Hochschule RheinMain

nachricht MOLLICool - Mobile thermoelektrische Kühlbandage ausgezeichnet
19.07.2017 | NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Im Focus: Das Proton präzise gewogen

Wie schwer ist ein Proton? Auf dem Weg zur möglichst exakten Kenntnis dieser fundamentalen Konstanten ist jetzt Wissenschaftlern aus Deutschland und Japan ein wichtiger Schritt gelungen. Mit Präzisionsmessungen an einem einzelnen Proton konnten sie nicht nur die Genauigkeit um einen Faktor drei verbessern, sondern auch den bisherigen Wert korrigieren.

Die Masse eines einzelnen Protons noch genauer zu bestimmen – das machen die Physiker um Klaus Blaum und Sven Sturm vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

Technologietag der Fraunhofer-Allianz Big Data: Know-how für die Industrie 4.0

18.07.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - September 2017

17.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext

20.07.2017 | Förderungen Preise

Von photonischen Nanoantennen zu besseren Spielekonsolen

20.07.2017 | Physik Astronomie

Bildgebung von entstehendem Narbengewebe

20.07.2017 | Biowissenschaften Chemie