Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sieger im Förderwettbewerb „NanoMikro+Werkstoffe.NRW“

01.08.2011
Institut für Zellbiologie (IFZ) entwickelt mikrochip-basierte Sortieranlage

Eine mikrochip-basierte Zell-Sortieranlage für die biomedizinische und klinische Forschung zu entwickeln - das ist das Ziel eines neuen Konsortiums innerhalb des Landes NRW. Dieses wurde auf Initiative des IFZ (Tumorforschung) am Universitätsklinikum Essen gebildet.

Hierfür beantragten die Essener Forscher bereits Anfang 2010 Fördermittel im Rahmen des vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW ausgeschriebenen Wettbewerbs NanoMikro+Werkstoffe.NRW. Die Bewertung der Gutachter liegt jetzt vor: Das Konsortium gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs und erhält seit Juli für das auf drei Jahre angelegte Projekt vom Land NRW insgesamt 1,59 Millionen Euro. Mit einem zusätzlichen Eigenanteil der Projektpartner sind die Gesamtausgaben des Projektes in Höhe von 1,83 Millionen Euro finanziert.

Neben dem weltweit großen Marktpotenzial wird der patentrechtlich geschützten Zell-Sortieranlage hochrangige Bedeutung für den Einsatz in den Bereichen Biologie, Pharmazie und Medizin, insbesondere aber in biomedizinischer oder klinischer Forschung sowie bei der Frühdiagnostik von Infektions- oder Tumorerkrankungen beigemessen. Die zu entwickelnde MikroChip-Navigierte Parallel-Sortieranlage (MINAPSO) beruht dabei auf digitaler Mikrofluidik und soll die Analyse und Isolierung einzelner Mikropartikel – darunter Mikroorganismen, Lymphozyten oder Stammzellen - auf besonders schonende Weise ermöglichen. Zudem werden bei der Entwicklung besondere Sicherheitsaspekte berücksichtigt, um biogefährdende oder zu schützende Partikel nach Stand der Technik behandeln zu können.

Zu dem Gewinnerkonsortium gehören neben dem IFZ (Tumorforschung), das innerhalb des Universitätsklinikum Essen in diesem Projekt eng mit dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und der Klinik für Hämatologie zusammenarbeitet, das Fachgebiet Allgemeine und Theoretische Elektrotechnik (ATE) der Universität Duisburg-Essen, das Duisburger Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS) und die Firma Bartels Mikrotechnik GmbH, Dortmund.

Nähere Informationen:
Prof. Dr. Ralf Küppers, Tel.: 0201/723-3384, ralf.kueppers@uk-essen.de oder
Dr. Uwe Kirstein, Tel.: 0201/723-3381, uwe.kirstein@uk-essen.de

Kristina Gronwald | idw
Weitere Informationen:
http://www.uk-essen.de

Weitere Berichte zu: Förderwettbewerb IfZ Konsortium NRW Tumorforschung Zell-Sortieranlage

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe
22.09.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie