Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Second Place in EARTO Innovation Award 2015 competition for Fraunhofer ISC

15.10.2015

The »tomorrow’s markets« project SkinHeal won the second place in the category “Impact expected” in the EARTO Innovation Award 2015 competition of the European Association of Research and Technology Organisations in Brussels on October 14. Elected amongst 17 topics SkinHeal was one of five Health Care competition entries. The R&D project SkinHeal, coordinated by the Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC, was distinguished for innovative solutions for the improved treatment of chronic wounds.

In 2009, 8 million people i.e.1 percent of the European population had chronic wound issues that needed care, consuming 2 percent of the European health budget. With an increasingly older population, the treatment of chronic wounds will become an even greater challenge to healthcare systems in Europe.


Fluorescent nanoparticles

Source: Dobberke for Fraunhofer ISC

Therefore, affordable innovative diagnosis and treatment tools are essential. Within the SkinHeal project an interdisciplinary team of 5 Fraunhofer Institutes came up with 4 innovations for the therapy of chronic skin diseases.

A central subject was the development of a unique in-vitro model for chronic wounds, particularly for diabetic wound milieus. This model can be used for the evaluation of new wound dressing concepts. For the standardized wounding of the artificial skin tissue an automated cutting device was developed, too. Second was the adaptation of microfluidic actuators and sensors into the wound dressing.

These allow to applicate local vacuum assisted therapies and to extract the wound exudate without having to change the dressing. Characteristic biomarkers taken from the exudate help monitor the wound healing process.

The third innovation is the insertion of immunotoxic or other active agents into the wound dressing. A controlled drug release supports the healing process. So the effect of the active agents can quickly be verified. The fourth innovation enables the monitoring of real chronic wounds by fluorescent nanoparticles. They specifically bind to the wound biomarkers and enable a future home care diagnostic via smartphone technology.

The treatment of chronic wounds costs around eight billion euros each year in Germany only. A modern wound management can reduce these costs up to 50 percent and improve life quality of the afflicted person. In-vitro models simulating diseases can significantly reduce expensive parallel developments of materials as well as active agent candidates.

They also offer a more reliable alternative to animal testing. Out-patient monitoring of the healing process could become possible with easy-to-handle diagnostic tools, for example via smartphone at home. This means substantial cost savings by shorter in-patient hospital stays.

More information about EARTO Innovation AWARD 2015: http://www.isc.fraunhofer.de/fileadmin/FILES/download/news/EARTO_Innovation_Awar...

Contact:

Marie-Luise Righi
Leiterin Marketing und Kommunikation
Phone: +49 931 4100-150
Email: marie-luise.righi@isc.fraunhofer.de

Weitere Informationen:

http://www.isc.fraunhofer.de

Marie-Luise Righi | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über zwei Millionen für bessere Bordnetze
28.04.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie