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Schwingungseigenschaften von Nanoröhrchen

17.11.2010
TU-Nachwuchswissenschaftler Dr. Hagen Telg erhält Carl-Ramsauer-Preis

Für seine Dissertation, die am Institut für Festkörperphysik der TU Berlin entstanden ist, wird Dr. Hagen Telg mit dem Carl-Ramsauer-Preis geehrt.

Vergeben wird der Preis durch die Physikalische Gesellschaft zu Berlin. Ausgezeichnet werden jeweils vier hervorragende Doktorarbeiten in Physik und angrenzenden Gebieten der Naturwissenschaften, die an den Berliner Universitäten beziehungsweise der Universität Potsdam entstanden sind.

Der Preis ist mit jeweils 1.500 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, dem 17. November 2010 im Rahmen eines Festkolloquiums um 17.00 Uhr in der Humboldt-Universität zu Berlin (Gerthsen-Hörsaal, Institut für Physik, Newtonstraße 15, 12489 Berlin) statt.

Dr. Hagen Telg hat sich mit sogenannten Kohlenstoff-Nanoröhrchen beschäftigt. Dies sind winzige Hohlzylinder, deren Wände aus hexagonal angeordneten Kohlenstoffatomen aufgebaut sind. Je nach Ausrichtung der Hexagone kommt es zu großen Unterschieden in den physikalischen Eigenschaften der Röhrchen.

„Ramanuntersuchungen an einzelnen Nanoröhrchen und Röhrchen-Ensembles – Schwingungseigenschaften und Streueffizienzen“ ist der Titel seiner Dissertation, die von Prof. Dr. Christian Thomsen betreut wurde.

Bereits während seiner Diplomarbeit, die er ebenfalls in der Arbeitsgruppe von Herrn Prof. Thomsen durchführte, war er maßgeblich an der Entwicklung einer Methode zur Bestimmung der genauen atomaren Struktur von Kohlenstoffnanoröhrchen mit Hilfe der Ramanspektroskopie beteiligt. In seiner Doktorarbeit untersuchte er die sich stark unterscheidenden Ramanintensitäten der verschiedenen Röhrchensorten und beschäftigte sich mit dem Problem, die Häufigkeiten verschiedener Röhrchen in einer Probe zu bestimmen.

Diese Ergebnisse liefern unter anderem Informationen über die Elektron-Phonon-Kopplung der verschiedenen Röhren, eine Information, die Hinweise auf die Transporteigenschaften gibt und damit wertvoll für den Einsatz in elektronischen Bauelementen ist.

Hagen Telg studierte bis 2004 Physik an der TU-Berlin. Seine Promotion schloss er im Jahr 2009 ab. Derzeit arbeitet er als Postdoctoral Fellow im Center of Integrated Nanotechnologies in den Los Alamos National Laboratories, USA.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Christian Thomsen, Institut für Festkörperphysik der TU Berlin, Tel.: 030/314-23187, E-Mail: christian.thomsen@physik.tu-berlin.de oder Dr. Hagen Telg, E-Mail: telg@physik.tu-berlin.de

Die Medieninformation zum Download:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
„EIN-Blick für Journalisten“ – Serviceangebot der TU Berlin für Medienvertreter:
Forschungsgeschichten, Expertendienst, Ideenpool, Fotogalerien unter:
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Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
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