Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schlüsseltechnologie zur Medienübertragung

11.10.2010
Technologiepreis der Eduard-Rhein-Stiftung für Prof. Dr. Thomas Wiegand von der TU Berlin
Für seine herausragenden und international anerkannten Beiträge zur Videocodierung und zur Entwicklung des Standards H.264/AVC erhält Prof. Dr. Thomas Wiegand den diesjährigen Technologiepreis der Eduard-Rhein-Stiftung.

Die Jury entschied sich einstimmig dafür, Prof. Dr. Thomas Wiegand von der TU Berlin und Prof. Dr. Jens-Rainer Ohm von der RWTH Aachen (ehemals TU Berlin und Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut / HHI ), den mit 30.000 Euro dotierten Preis zu gleichen Teilen zu verleihen.
„Der Eduard-Rhein-Preis ist eine wunderbare Würdigung des wohl wichtigsten Teils meiner wissenschaftlichen Arbeit der letzten 15 Jahre“, so Wiegand, der das Fachgebiet Bildkommunikation an der TU Berlin und die Abteilung Image Processing am Heinrich-Hertz-Institut der Fraunhofer Gesellschaft leitet.

Die Preisverleihung findet am 16. Oktober 2010 im Ehrensaal des Deut-schen Museums in München statt. Traditionell wird der Preis vom Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst überreicht. Die Laudatio hält Prof. Dr. Joachim Hagenauer von der TU München.

Die Jury würdigt mit ihrer Entscheidung insbesondere die aktiven Forschungsbeiträge zur Videocodierung und deren Umsetzung in H.264/AVC-Standardisierung in allen Entwicklungsphasen. Beim Standard H.264/AVC handelt es sich um eine besonders effiziente Form der Videokompression, die heute in wohl mehr als 1 Milliarde Endgeräte zu finden ist. Er erzielt eine deutlich höhere Kompression als alle vorausgegangenen Standards und stellt damit eine Schlüsseltechnologie für die Medienübertragung über den Fernsehrundfunk, das Internet und Mobilfunknetze sowie für Speicherungsanwendungen dar.

Prof. Dr. Thomas Wiegand und sein Team ist bereits mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnet worden. So wurde er im vergangenen Jahr mit dem Vodafone-Innovationspreis 2009 und bereits zweimal mit dem Emmy-Award, dem bedeutendsten Fernseh-Preis der USA, geehrt.

Die Eduard-Rhein Stiftung wurde 1976 zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung sowie der Bildung, Erziehung, Kunst und Kultur im In- und Ausland von Eduard Rhein gegründet. Neben dem Technologiepreis werden alljährlich auch der Kulturpreis und der Jugendpreis verliehen.

Informationen unter: www.eduard-rhein-stiftung.de/

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Thomas Wiegand, Institut für Telekommunikationssysteme der TU Berlin, Tel. 030/314-28777, wiegand@hhi.de

Die Medieninformation zum Download:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
„EIN-Blick für Journalisten“ – Serviceangebot der TU Berlin für Medienvertreter:
Forschungsgeschichten, Expertendienst, Ideenpool, Fotogalerien unter:
www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Deutscher Wirtschaftspreis für Forschung in Gesundheitsökonomik
21.08.2017 | Joachim Herz Stiftung

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik