Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

SASP-Erwin-Schrödinger-Medaille verliehen

29.01.2010
Auszeichnung für hervorragende Forschungstätigkeit geht an Prof. Kurt H. Becker

Der international renommierte Physiker Prof. Kurt H. Becker aus New York erhielt am Donnerstagabend im Universitätszentrum Obergurgl in Tirol die SASP-Erwin-Schrödinger-Medaille. Diese Auszeichnung für hervorragende Forschungstätigkeiten wurde im Rahmen des „XVIIth Symposium on Atomic, Cluster and Surface Physics (SASP)“ vom Vizerektor der Universität Innsbruck, Prof. Tilmann Märk, vergeben.

Märk würdigte den Preisträger in seiner Laudatio als „profilierten Pionier auf dem Gebiet der Elektronenstoßionisation von Molekülen sowie als „international herausragende Forscherpersönlichkeit auf dem Gebiet der Plasmaphysik und Molekülphysik“. Prof. Becker war zehn Jahre lang Leiter des Departement of Physics and Engineering Physics und stellvertretender Leiter des Centers for Environmental Systems des weltbekannten Stevens Institute of Technology in Hoboken. Seit Kurzem ist er Vizerektor für Forschung und Entwicklung am Polytechnic Institute of New York University.

Er arbeitet mit dem Institut für Ionen- und Angewandte Physik seit langen Jahren erfolgreich zusammen, aktuell unter anderem bei speziellen Messungen für die Fusionsforschung. Gemeinsam entstanden bisher 50 Publikationen. Becker hat insgesamt bereits hunderte Publikationen und Konferenzbeiträge veröffentlicht und ist seit den 1990er Jahren regelmäßig Gastprofessor am Innsbrucker Institut. 2007 wurde ihm die Ehrenprofessorwürde an der Universität Innsbruck verliehen.

Die nach dem österreichischen Physiker Erwin Schrödinger (1887-1961) benannte Medaille wird traditionell bei der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz an international führende Forscher vergeben. Beim „XVIIth Symposium on Atomic, Cluster and Surface Physics (SASP) in Obergurgl (http://www.uibk.ac.at/ionen-angewandte-physik/tagungen/sasp10) mit hundert Teilnehmern standen seit Sonntag neueste Erkenntnisse bei der Erforschung der Welt der winzigsten Teilchen im Zentrum. Die Arbeitsgruppe des Innsbrucker Institutes rund um Prof. Tilmann Märk und Prof. Paul Scheier sorgte in jüngster Zeit mehrfach mit Erkenntnissen zur Entstehung von Lebensbausteinen unter weltraumähnlichen Bedingungen sowie zur Erforschung von Strahlenschäden in der internationalen Scientific Community für Aufsehen.

Kontakt:

Univ.-Prof. Dr. Paul Scheier
Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik
Technikerstrasse 25, A-6020 Innsbruck
Telefon: +43 (0) 512/507 6243
Mail: paul.scheier@uibk.ac.at
Mag.a Gabriele Rampl
Public Relations Ionenphysik
Telefon: +43(0)650/2763351
Mail: office@scinews.at
Web: http://www.scinews.at

Gabriele Rampl | scinews.at
Weitere Informationen:
http://www.uibk.ac.at/ionen-angewandte-physik
http://www.uibk.ac.at/ionen-angewandte-physik/media/photos.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Rudolf-Virchow-Preis 2017 – wegweisende Forschung zu einer seltenen Form des Hodgkin-Lymphoms
23.06.2017 | Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V.

nachricht Repairon erhält Finanzierung für die Entwicklung künstlicher Herzmuskelgewebe
23.06.2017 | Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften