Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

RWTH Aachen erhält bis zu 60 Millionen Euro aus Förderinitiative Forschungscampus

20.12.2012
Staatssekretär Thomas Rachel überreicht Bescheide für zwei bewilligte Anträge im Wettbewerb für öffentlich-private Partnerschaft

Die Aachener Hochschule überzeugte bei der Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Zwei Anträge der Cluster des RWTH Aachen Campus wurden erfolgreich beschieden. So werden künftig die Forschungen zu „Digital Photonic Production“ und „Elektrische Netze der Zukunft“ bei einer Laufzeit von maximal 15 Jahren mit jeweils bis zu 30 Millionen Euro gefördert.

Der Wettbewerb hatte eine breite Resonanz in der deutschen Forschungslandschaft. Die RWTH Aachen schafft es mit gleich zwei Anträgen unter die zehn Gewinner. Bundesforschungsministerin Annette Schavan gab zusammen mit den beiden Juryvorsitzenden Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften e.V. (acatech), und Ernst Rietschel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft i.R., die Gewinner bekannt.

Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, wird die Bewilligungsbescheide in Aachen übergeben. Die Übergabe findet statt am:

Dienstag, 8. Januar 2013, um 11 Uhr, Manfred-Weck-Haus, Steinbachstraße 19, Tagungsraum 3. Etage, Aachen.

Hierzu laden wir die Medien herzlich ein! Programm, Teilnehmer und Vorabinformationen entnehmen Sie bitte der Anlage.

Mit freundlichen Grüßen
Renate Kinny
Elektrische Netze der Zukunft
Ziel des Clusters „Elektrische Netze der Zukunft“ ist es, eine effizientere und flexiblere Übertragung und Verteilung elektrischer Energie zu ermöglichen, ohne die Versorgungssicherheit in Deutschland zu beeinträchtigen. Er betrachtet dabei Gleichspannungsnetze für alle drei Spannungsebenen. Um die Kompatibilität mit der bestehenden Netzinfrastruktur zu gewährleisten, werden mögliche Schnittstellen zu neuen Systemen eingehend untersucht. Auch betrachtet der Cluster eine wachsende Durchlässigkeit zwischen unterschiedlichen Energienetzen wie Strom, Gas, Wärme, beispielsweise die Umwandlung von (Überschuss-)Windstrom in Wasserstoff oder darauf aufbauend den Wandel in synthetisches Erdgas mithilfe der Power-to-Gas-Technologie. Hierbei entsteht ein großes Potenzial für die Speicherung und den Transport von Energie in vorhandene Strukturen.
Kontakt:
Prof. Dr. Dr. Rik W. De Doncker
RWTH-Lehrstuhl für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe, E.ON Energy Research Center
0241 / 8049667
post_erc@eonerc.rwth-aachen.de
Digital Photonic Production
Ziel des Clusters „Digital Photonic Production“ ist die Erforschung von grundlegenden physikalischen Effekten und neuen Methoden für die Nutzung von Licht als Werkzeug in der Produktion der Zukunft. Digitale Photonische Produktion erlaubt die direkte Herstellung von nahezu beliebigen Produkten aus digitalen Daten. Im Gegensatz zu konventionellen Verfahren können sowohl kleine Stückzahlen als auch komplexe Produkte in kleinster Dimension, verschiedensten Materialien und kompliziertesten Geometrien kostengünstig gefertigt werden. Hier wird teilweise von einer neuen industriellen Revolution gesprochen. Um das Potenzial der Digitalen Photonischen Produktion vollständig zu nutzen, müssen Prozessketten ganzheitlich betrachtet werden. Die Neuauslegung von industriellen Prozessketten reicht dabei von vor- und nachgelagerten Fertigungsschritten, über das Bauteildesign, bis zu völlig neuen Geschäftsmodellen wie Mass-Customization oder Open-Innovation.
Kontakt:
Prof. Dr. Reinhart Poprawe
RWTH-Lehrstuhl für Lasertechnik, Fraunhofer Institut für Lasertechnik
0241 / 8906110
reinhart.poprawe@ilt.fraunhofer.de
RWTH Aachen Campus
Mit dem RWTH Aachen Campus möchte sich die Hochschule zu einer der weltweit führenden technischen Universitäten entwickeln. Vor diesem Hintergrund sollen in den kommenden Jahren auf einer Fläche von rund 800.000 Quadratmetern bis zu 19 Forschungscluster entstehen. In diesen Clustern werden Hochschulinstitute und Industrieunternehmen ganzheitlich an definierten Schwerpunkten arbeiten. Nationale und internationale Partner können sich so auf dem Campus ansiedeln und langfristig in Forschungs- und Weiterbildungsaktivitäten einbringen.

Erweitertet wird das Areal des RWTH Aachen Campus mit zwei Gebieten: dem Campus Melaten im Nordwesten der Stadt und dem Campus West auf einem Teilgebiet des Westbahnhofs. Der Campus erstreckt sich ingesamt über eine Fläche von 2,5 Quadratkilometern, auf dem sich bisher rund 100 Unternehmen, davon 18 internationale Unternehmen zusammen mit 31 RWTH-Lehrstühlen und einem Lehrgebiet der FH Aachen angesiedelt haben.

Kontakt:
Dipl.-Ing. Christian Haag
Campus-Entwicklung
0241 / 8025332
christian.haag@rwth-aachen.de

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.rwth-aachen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor

23.02.2017 | Physik Astronomie