Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Robert Bosch Stiftung vergibt Preis von 50.000 Euro an Projekt von BTU und Cottbuser Gymnasien

06.12.2012
Hauptpreis der Stiftung würdigt mit "Schule trifft Wissenschaft" Projekt zur Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses
Wie die Robert Bosch Stiftung heute mitgeteilt hat, gewinnt das "Kompetenzzentrum Forschungs-Bildungs-Kooperation" (FBK) der BTU Cottbus den mit 50.000 Euro dotierten Hauptpreis "Schule trifft Wissenschaft" der Robert Bosch Stiftung. Das FBK ist ein gemeinsames Projekt der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und des Max-Steenbeck-, des Paul-Gerhardt- und des Kirschgarten-Gymnasiums.

Am FBK Cottbus erleben naturwissenschaftlich-technisch begabte Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 zwei Jahre lang, wie spannend Forschen und Lernen sein können. Während eines zweiwöchigen Universitätspraktikums tauchen die Schüler mit einer Projektarbeit in die Welt der Wissenschaft ein: So erfahren sie zum Beispiel, wie sich Pflanzen unter spezifischen Bedingungen ausbreiten oder entwickeln Lautsprecher, die bei Menschen Gefühle wecken. Einmal im Monat, an einem "Universitätstag", arbeiten die jungen Forscher an der Hochschule. Sie stellen ihre eigenen wissenschaftlichen Ergebnisse abschließend am betreuenden Lehrstuhl vor und präsentieren sie den Mitschülern im Fachunterricht. Im Rahmen der Initiative wurden seit dem Jahr 2005 ca. 160 Projektarbeiten von rund 800 Schülern an 46 Lehrstühlen betreut.

"Das FBK Cottbus ist ein herausragendes Leuchtturmprojekt mit Vorbildcharakter, beachtlicher Breitenwirkung und bemerkenswerten Kennzahlen. Diese hohe Nachhaltigkeit des Projekts und die herausragende Pionierarbeit aller Beteiligten haben die Jury überzeugt", betonte Professor Christine Silberhorn, Leibniz-Preisträgerin und Vorsitzende der Jury von "Schule trifft Wissenschaft".
Zwei weitere Preise von jeweils 20.000 Euro gehen an die Projekte "Spinnenseide in der Medizin" der Integrierten Gesamtschule Peine in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover und das "TUMKolleg" des Otto-von-Taube-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München. Die Auszeichnungen überreichte Dr. Wolfgang Malchow, Mitglied im Aufsichtsrat der Robert Bosch GmbH, gemeinsam mit Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, heute in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung.

Hintergrund
Die Jury nominierte Ende September neun Projekte aus insgesamt 79 Bewerbungen für den Preis "Schule trifft Wissenschaft", den die Robert Bosch Stiftung in diesem Jahr zum vierten Mal vergibt. Er ist mit insgesamt 90.000 Euro der höchstdotierte Preis für Kooperationsprojekte von Schulen und Forschungseinrichtungen. Durch die Ehrung herausragender Projekte will die Stiftung vorbildliche Kooperationsprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik sichtbar machen und Anreize setzen, selbst Kooperationen aufzubauen. Im Vordergrund stehen dabei die eigenständige Arbeit der Schüler und ihre Mitarbeit an authentischer Forschung.

Iris Mrosk | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-cottbus.de

Weitere Berichte zu: BTU FBK Projektarbeit Schule trifft Wissenschaft Spinnenseide

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Berührungslose Ladesysteme
16.11.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Studenten nehmen mit Frühwarnsystem für Geisterfahrer an internationalem Wettbewerb in Peking teil
15.11.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Klein aber Fein: Das Designhaus "Frankel" aus England

20.11.2017 | Unternehmensmeldung

Mehr Sicherheit beim Fliegen dank neuer Ultraschall-Prüfsysteme

20.11.2017 | Maschinenbau

Spin-Strom aus Wärme: Neues Material für höhere Effizienz

20.11.2017 | Physik Astronomie