Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Regenerative Medizin Gewinner beim BMBF-Wettbewerb "Gesundheitsregionen der Zukunft"

27.05.2009
Bundesforschungsministerin gibt Gewinner des BMBF-Wettbewerbes bekannt / Wettbewerb geht in die nächste Runde / Anwenderzentrum für Regenerative Medizin in der Region Neckar-Alb ausgezeichnet

Bundesforschungsministerin Annette Schavan stellte am Mittwoch beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin die Gewinner der ersten Runde des Wettbewerbs "Gesundheitsregionen der Zukunft" vor.

Die Regionen Nordbrandenburg und Neckar-Alb wurden von der 14-köpfigen Jury als exzellent eingeschätzt und als Sieger ausgewählt. Die beiden Regionen erhalten für die Realisierung ihrer Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die nächsten vier Jahre insgesamt bis zu 15 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dazu kommt derselbe Betrag von Partnern aus den beiden Regionen.

"Die Gesundheitsregionen Nordbrandenburg und Neckar-Alb zeigen in ihren Konzepten, wie Regionen ihr spezifisches Potenzial für Innovationen in der Patientenversorgung in herausragender Weise nutzen und Verantwortliche aus medizinischer Forschung, Entwicklung und Gesundheitsversorgung effektiv vernetzen können", betonte Schavan.

Ziel der Gesundheitsregion Neckar-Alb ist es, neue regenerationsmedizinische Behandlungsmethoden zu erforschen und in die klinische Routine zu integrieren. Die Regenerationsmedizin befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung von Verfahren zur Heilung von erkrankten beziehungsweise zerstörten Geweben und Organen. Kernelement des prämierten Konzeptes ist der Aufbau eines Anwenderzentrums, mit dessen Hilfe innovative Produkte und Prozesse testweise in die Gesundheitsversorgung eingeführt werden.

Ziel der Gesundheitsregion Nordbrandenburg ist die Unterstützung von Hausärzten durch den Einsatz von Telemedizin. Dabei steht die Verbesserung der Betreuungsqualität für Herz-Kreislauf-Erkrankte, insbesondere in strukturschwachen ländlichen Gebieten, im Mittelpunkt.

Das Bundesforschungsministerium setzt den erfolgreichen Wettbewerb mit einer weiteren Runde fort: "Wir möchten das beachtliche Potenzial in Deutschland weiter aktivieren. Dazu ist dieser Wettbewerb ein wichtiges Instrument. Die zurückliegende Runde hat gezeigt, wie das spezifische Know-how einzelner Gesundheitsregionen erfolgreich gebündelt werden kann. Ich bin davon überzeugt, dass eine größere Zahl der Regionen das Potenzial hat, beispielhafte Innovationen für die Gesundheitswirtschaft hervorzubringen. Deshalb setzen wir den Wettbewerb mit einer zweiten Runde fort. Davon wird die Gesundheitswirtschaft in ganz Deutschland profitieren."

Neben medizinischer Exzellenz stehen insbesondere auch Prozessinnovationen und die Vernetzung der Akteure in der Region im Vordergrund des Wettbewerbs. Die Gesundheitswirtschaft ist mit einem Umsatz von 240 Milliarden Euro und rund 4,5 Millionen Beschäftigten die größte und zudem eine stetig wachsende Branche der deutschen Wirtschaft, steht aber durch die gestiegene Lebenserwartung, eine alternde Gesellschaft und dem damit einhergehenden demographischen Wandel vor großen Herausforderungen.

Pressekontakt
Zeeb Kommunikation GmbH
Public Relations und Werbung
Hohenheimer Straße 58 a, D-70184 Stuttgart
T 0049-711-60707-19, F 0049-711-60707-39
Neue Promenade 7, D-10178 Berlin
T 0049-30-484964-07, F 0049-30-484964-08
info@zeeb.info,
T-Mobil 0049-172-7111434

Dr. Ellen Katz | idw
Weitere Informationen:
http://www.zeeb.info
http://www.medizin.uni-tuebingen.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe
22.09.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie