Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Humor macht gesund" - Projekt zum Wissenschaftsjahr gewonnen

31.03.2011
"Humor macht gesund" - Mit einem Konzept unter diesem Titel gewann ein Team um Tabea Scheel von der Universität Leipzig den Wettbewerb „Was macht gesund?" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) -und zählt damit zu den insgesamt 15 Gewinnern. Die Studierenden vom Institut für Arbeits- und Organisationspsychologie von Professorin Dr. Gisela Mohr erhalten somit 10.000 Euro für die Umsetzung dieses Projektes im Wissenschaftsjahr 2011 - Forschung für unsere Gesundheit.

"Humor ist ja nicht gleich Humor. Es gibt positiven und negativen Humor - und egal welcher, Humor hat einen bedeutenden Einfluss auf die Gesundheit", erklärt die Psychologin und Doktorandin Tabea Scheel den mit Mario Csonka, Master-Student der Psychologie, gefundenen Ansatz.

In einem Projekt für 15- bis 17jährige Jugendliche (9. Und 10. Klassen) will sie zunächst schriftliche Befragungen zur Verständnis und der Erfahrung von Humor unter den Schülerinnen und Schülern durchführen. "Wir wollen dabei nicht zuletzt auch die Forschung selbst erlebbar machen", erklärt die Wissenschaftlerin. "Und wir wollen zeigen, dass verschiedene Humorstile das Lernen beeinflussen, mit Fehlerorientierung zusammenhängen und Wohlbefinden oder Stresserleben beeinträchtigen oder fördern." All dies soll in den Workshops gemeinsam erleb- und erforschbar werden.

Wie wichtig Humor im Schulkontext, sowohl aus der Perspektive der Schüler, aber auch aus der Perspektive der Lehrer ist, zeigen die Humorforschungen bereits heute: Lernen wird durch positiven Humor verbessert, er fördert Aufmerksamkeit und die Freude am Lernen. Mit ihrem Forschungsansatz will Tabea Scheel weitergehenden Fragen nachgehen, und unter anderem Mobbingtendenzen in den Klassen mit dem dominierenden Humorstilen auswerten oder überhaupt Humorstil und Wohlbefinden zueinander deuten. Den Abschluss des Projekts bildet eine Ergebnispräsentation, jeweils einmal in den Klassen und einmal für Lehrende und Eltern.

Das Projekt startet offiziell am 1. Juni 2011 und wird bis zum Dezember 2011 abgeschlossen werden. Die Entscheidung zum Wettbewerbserfolg war getragen von einer sechsköpfigen Jury aus Kommunikationsprofis und Wissenschaftlern, die die 15 besten Projektideen zur Vermittlung der Gesundheitsforschung auswählte. Gesucht waren kreative und originelle Ideen für öffentlichkeitswirksame Formate, die zeigen, welche Forschungsaktivitäten rund um die Gesundheit Studierende in Deutschland beschäftigen.

Der Wettbewerb für Studierende "Was macht gesund?" ist Teil des Wissenschaftsjahres 2011 - Forschung für unsere Gesundheit. Das Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog sowie zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen die Ziele, Herausforderungen und Aktionsfelder moderner Gesundheitsforschung.

Weitere Informationen:
Tabea Scheel
Telefon: 030/ 9393 8500 (mobil 0152 08 601 501)
E-Mail: tscheel@uni-leipzig.de

Dr. Manuela Rutsatz | Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie