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PRO*Niedersachsen - Wissenschaftliche Veranstaltungen profitieren von neuer Förderlinie

28.12.2010
Das Wissenschaftsministerium kann künftig Veranstaltungen von besonderem forschungspolitischen Interesse für das Land finanziell mit bis zu 20.000 Euro unterstützen. Möglich macht dies eine neue Förderlinie des Programms PRO*Niedersachsen.

Das Wissenschaftsministerium kann künftig Veranstaltungen von besonderem forschungspolitischen Interesse für das Land finanziell mit bis zu 20.000 Euro unterstützen. Möglich macht dies eine neue Förderlinie des Programms PRO*Niedersachsen.

Dadurch will Niedersachsen Kooperationen vorantreiben, beispielsweise zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, zwischen den norddeutschen Ländern oder auch grenzüberschreitend mit anderen Nordsee-Anrainerstaaten.

„Solche Kooperationen sind häufig dann erfolgreich, wenn es Gelegenheiten gibt, Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln. Um dies künftig noch besser zu ermöglichen, haben wir ein neues Förderformat für wissenschaftliche Tagungen geschaffen“, erläutert Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka. „Da es uns vor allem auch auf unseren wissenschaftlichen Nachwuchs ankommt, laden wir gerade auch jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, sich mit ihren, vielleicht auch ungewöhnlichen, Tagungskonzepten zu bewerben.“

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert vor allem solche wissenschaftliche Veranstaltungen,

• die von promovierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern durchgeführt werden, oder
• die der Förderung der Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft dienen, oder
• die zur Verbesserung der Zusammenarbeit der norddeutschen Länder im Bereich von Wissenschaft und Forschung beitragen, oder
• die die Kooperation mit europäischen Nachbarländern fördern, insbesondere aus der Makroregion Nordsee, oder

die wissenschaftliche Schwerpunkte in Niedersachsen stärken.

Zweimal im Jahr werden die besten Anträge in einem wettbwerblichen Verfahren ausgewählt. Bewerbungen können künftig jeweils zu den Stichtagen 15. März und 15. Oktober eingereicht werden. Antragsberechtigt sind die niedersächsischen Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Museen, Bibliotheken und Archive in Kooperation mit einer Hochschule.

Antragsformulare stehen unter www.mwk.niedersachsen.de
(> Aktuelles > Ausschreibungen) zum Download bereit.
Ansprechpartner für Anträge:
Niedersächsisches Ministerium
für Wissenschaft und Kultur
Referat 11 - Forschungsförderung -
Postfach 2 61
30002 Hannover
E-Mail: bettina.weber@mwk.niedersachsen.de
Telefon: (0511) 1 20 - 25 23

Petra Wundenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.mwk.niedersachsen.de

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