Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Potente Patente: TU Graz als einzige Universität unter den zehn innovativsten Unternehmen Österreichs

02.11.2009
Auszeichnung der einfallsreichen Forscher beim 2. Erfindertag am 6. November 2009

Universitärer Erfindergeist: Unter dem Ranking des Österreichischen Patentamtes für das Jahr 2008 findet sich die TU Graz unter den zehn innovativsten Unternehmen Österreichs wider - mit insgesamt 16 erteilten Schutzrechten ist die Grazer Technikerschmiede die einzige im Ranking erfasste Universität.

Und Erfinder sein lohnt sich in vielerlei Hinsicht: Die TU Graz lässt am 6. November 2009 ihre erfolgreichen Innovatoren im Rahmen des 2. Erfindertages hochleben. Prämiert werden Erfindungen in den unterschiedlichsten Verwertungsstadien sowie die drei erfindungsreichsten Institute.

Die beeindruckende Bilanz der letzten fünf Jahre: 285 Erfindungsanmeldungen, 193 Patentanmeldungen und 37 erteilte Patente konnte die TU Graz in diesem Zeitraum für sich verbuchen. Diese rege Erfindertätigkeit katapultierte die TU Graz nun in eine Top Ten-Positionierung der besonderen Art: Mit 14 Patenten und zwei Gebrauchsmustern liegt die TU Graz auf Platz neun im Ranking der innovativsten Unternehmen Österreichs 2008. "Die hervorragende Platzierung der TU Graz unterstreicht den Stellenwert universitärer Forschung. Ideenreichtum und aktiver Technologietransfer in die Wirtschaft sind essentiell für eine erfolgreiche Universität", erläutern Rektor Hans Sünkel und Thomas Bereuter, Leiter der Servicestelle Technologieverwertung. Die Servicestelle begleitet Forscher auf dem Weg von der Schutzrechtssicherung bis hin zur optimalen Verwertung.

Prämien als Zeichen der Anerkennung

Erfindergeist und Engagement werden auch gewürdigt: Am 2. Erfindertag setzt die TU Graz ein Zeichen der Anerkennung und prämiert neben ausgewählten und patentierten Erfindungen in den unterschiedlichsten Verwertungsstadien auch die drei erfindungsreichsten Institute. Das Institut für Signalverarbeitung und Sprachkommunikation wird ausgezeichnet für Erfindungen zur Signalverarbeitung und statistischen Verfahren für die Funkkommunikation, zu intelligenten Systemen für Mikrofon-Arrays in Meetingräumen und zur Sprachverbesserung für Personen mit Stimmstörungen. Das Institut für Analytische Chemie und Radiochemie ist mit Erfindungen im Bereich der Chemo- und Biosensoren sehr erfolgreich - konkrete Anwendungen gibt es im Medizintechnikbereich, etwa in der Online-Bestimmung des menschlichen Blutzuckers. Drittes Institut im Bunde der Prämierten ist das Institut für Festkörperphysik, das mit Erfindungen im Bereich der Nanotechnologie und der Sensorik punktet.

Von der Erfindung zum Produkt

Um den Weg einer Erfindung zum Produkt am Markt exemplarisch zu skizzieren, wird am Erfindertag die bereits 2007 prämierte Innovation Glycoin? vorgestellt, ein Stressschutzmolekül für den Einsatz in Kosmetik, Nahrungsmittelindustrie und Pharmazie. Zusätzlich werden einige Projekte aus dem Softwarebereich auf das Podium gehoben, denn die Software zählt ebenfalls zu den verwertbaren Assets, auch wenn die Patentierbarkeit nicht immer gegeben oder sinnvoll ist. Gefördert wird die Technologieverwertung im Rahmen des Programms uni:invent von BMWFJ und BMWA sowie von der Stadt Graz.

Termin: Freitag, 6. November 2009, 14 Uhr
Ort: Aula der TU Graz, Rechbauerstraße 12, 1. Stock
Rückfragen:
Mag. Tatjana Rajh
Tel.: +43 (0) 316 873 5433
E-Mail: rajh@tugraz.at
Leiter der Servicestelle Technologieverwertung
Mag. Thomas Bereuter
E-Mail: bereuter@tugraz.at

Alice Senarclens de Grancy | idw
Weitere Informationen:
http://www.tugraz.at

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

nachricht Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren
16.10.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik