Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Plusenergiehaus mit E-Mobilität - Planungswettbewerb des BMVBS

19.08.2010
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung lobt offenen interdisziplinären Planungswettbewerb für Hochschulen in Zusammenarbeit mit Planungsbüros aus.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung beabsichtigt im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau, anhand eines real gebauten, architektonisch attraktiven Forschungs-Pilotprojektes, den Stand der Entwicklung in der Vernetzung von Elektro-Mobilität mit energieeffizientem, nachhaltigem Bauen und Wohnen in der Bundesrepublik Deutschland aufzuzeigen.

Hierbei spielt die energetische Vernetzung von Fahrzeugen und Immobilien eine zentrale Rolle sowie die vollständige Recyclebarkeit des Hauses am Ende seiner Nutzung. Es ist aufzuzeigen, dass ein Gebäude mit Plus-Energiestandard in der Lage ist, sich und seine Bewohner sowie mehrere Fahrzeuge mit einer durchschnittlichen Jahresleistung von circa 29.000 Kilometer allein aus Umweltenergien zu versorgen. Hierbei spielt die im Haus bzw. in den Fahrzeugen eingebaute elektrische Speicherkapazität eine zentrale Rolle: sie dient als Puffer für die elektrische Versorgung von Haus und Fahrzeugen und kann in Verbindung mit einem intelligenten Netz Speicheraufgaben erfüllen. Damit können Spitzen in der Energiezufuhr aus Umweltenergien aufgefangen, gespeichert und zu Zeiten niedriger Energiezufuhr nutzbar gemacht werden. Dies entlastet die Energienetze. Gebäude wie Fahrzeuge werden damit zu neuen Zellen im Netz der Energieversorgung – als Verbraucher, Erzeuger wie Speicher.

Die Unterlagen zum Wettbewerb können unter Angabe des Kennwortes „Plusenergiehaus“ per Fax oder per E-Mail an der unten angegebenen Kontaktadresse angefordert werden. Ab 25. August 2010 werden die Unterlagen versendet.

Kontakt
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat A 2
Fasanenstraße 87
10623 Berlin
Fax +49 30 18 401-8109
architektur@bbr.bund.de
Erscheinungstag: 18. August 2010
Abgabefrist: 8. Oktober 2010, 16:00
Leistungsort: Berlin
Adresse:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Fasanenstraße 87
10623 Berlin

Guido Hagel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbr.bund.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen
06.12.2016 | Technische Universität Clausthal

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie