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Die Physik-Preisträger 2011

19.11.2010
Die beiden höchsten Auszeichnungen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) gehen nach Italien und Norddeutschland: Giorgio Parisi von der Universität Rom erhält die „Max-Planck-Medaille für Theoretische Physik“.

Der 62-jährige Italiener beschäftigt sich unter anderem mit Teilchenphysik und Statistischer Physik. Mit der „Stern-Gerlach-Medaille für Experimentelle Physik“ wird der Teilchenphysiker Günter Wolf (73) vom Hamburger Forschungszentrum DESY ausgezeichnet. Wolf war maßgeblich beteiligt an der Entdeckung des „Gluons“.

Dieses Elementarteilchen spielt eine entscheidende Rolle für den Aufbau und Zusammenhalt der Materie. Beide Auszeichnungen beinhalten eine Goldmedaille und sind undotiert.

Insgesamt hat die DPG 21 Preisträgerinnen und Preisträger benannt, die nächstes Jahr geehrt werden. Aus der Reihe der Nachwuchspreise geht der mit 7.500 Euro dotierte „Gustav-Hertz-Preis“ an Jörn Dunkel (38), der sich an der Universität Cambridge mit Statistischer Physik befasst.

Martina Hentschel (39), sie forscht am Dresdner Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, erhält den mit 3.000 Euro dotierten „Hertha-Sponer-Preis“. Die Arbeiten der theoretischen Physikerin sind für die Entwicklung miniaturisierter Laser von ganz praktischer Bedeutung.

Dr. Marcus Neitzert | idw
Weitere Informationen:
http://www.dpg-physik.de/presse/pressemit/2010/dpg-pm-2010-38.html

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