Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Oldenburger Wissenschaftler erhalten Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung 2009

24.11.2009
Das Institut für Ökonomische Bildung (IfÖB) der Universität Oldenburg und das gleichnamige An-Institut IÖB sind heute mit dem "Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung 2009" in der Kategorie Hochschule ausgezeichnet worden.

IÖB-Institutsdirektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski und IfÖB-Institutssprecher Prof. Dr. Manfred Hübner nahmen den mit 10.000 Euro dotierten Preis beim Deutschen Arbeitgebertag in Berlin entgegen.

Der von der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) in Kooperation mit der Deutschen Telekom AG ausgeschriebene Wettbewerb stand unter dem Thema "Ökonomische Bildung stärken". Gesucht wurden Bildungskonzepte, die eine nachhaltige Herausbildung ökonomischer Kompetenzen zum Ziel haben und das Interesse an wirtschaftlichen Fragestellungen bei SchülerInnen, Studierenden und Auszubildenden nachhaltig fördern.

In der Begründung zur Preisverleihung heißt es, dass der Arbeit an beiden Instituten ein gemeinsames schlüssiges Gesamtkonzept zugrunde liege. Es ziele im Rahmen der universitären Lehrerausbildung auf eine nachhaltige Etablierung ökonomischer Bildung im Schulsystem. Die internetgestützten Bachelor- und Master-Studiengänge für ökonomische Bildung zeigten ganz konkret, wie Wirtschaftswissen in allgemeinbildenden Schulen durchgängig von der ersten Klasse bis zum Abitur entwickelt werden könne. IfÖB und IÖB setzen sich nicht nur für die Stärkung der ökonomischen Bildung im Schulunterricht ein, sondern beteiligen sich auch an der Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen.

Die ausgezeichneten Institute legen besonderen Wert darauf, dass alle Adressaten der ökonomischen Bildung durch zahlreiche Veranstaltungen, Projekte und Wettbewerbe in die Gestaltung der ökonomischen Bildung einbezogen werden und so ein ständiger Austausch zwischen ihnen möglich ist. Besondere Schwerpunkte sind dabei die Qualifizierung von Lehrkräften für die Fächer "Wirtschaft" und "Politik/Wirtschaft" sowie die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften während ihrer Berufspraxis.

Das IfÖB und IÖB führen zahlreiche Forschungsprojekte an und in Zusammenarbeit mit Schulen und Unternehmen durch. Das IÖB arbeitet mit über 40 renommierten Lehrstühlen in Deutschland bei der Entwicklung fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Inhalte der Ökonomischen Bildung zusammen. Darüber hinaus kooperieren beide intensiv mit zahlreichen außeruniversitären Partnern. "Diese Kooperation und Netzwerkbildung ist für junge Fächer wie Wirtschaft von großer Bedeutung", so Kaminski, "weil sich nur so die ökonomische Bildung nachhaltig im Schulsystem verankern lässt."

Kontakt: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski, IÖB, Tel.: 0441/361303-12, E-Mail: kaminski@ioeb.de

Prof. Dr. Manfred Hübner, IfÖB, Tel: 0441/798-2650, E-Mail: manfred.huebner@uni-oldenburg.de

Dr. Corinna Dahm-Brey | idw
Weitere Informationen:
http://www.ioeb.uni-oldenburg.de/
http://www.ioeb.de/

Weitere Berichte zu: Arbeitgeberpreis IÖB Schulsystem Ökonomisch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE