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OLB-Stiftung vergibt höchstdotierten norwestdeutschen Wissenschaftspreis

31.01.2013
Sechs junge Wissenschaftler haben den mit insgesamt 22 000 Euro höchstdotierten Wissenschaftspreis im Nordwesten Deutschlands erhalten.

Er wurde von der OLB-Stiftung der Oldenburgische Landesbank AG im Rahmen einer Feierstunde im Theater Laboratorium in Oldenburg an Absolventen von Universitäten und Hochschulen der Region überreicht.

Mit dem Preis wurden Doktorarbeiten und Studienabschlussarbeiten gewürdigt. Die mit 5 000 Euro dotierten ersten Preise gingen an Absolventen der Universitäten Osnabrück und Bremen.

Ausgezeichnet wurden die Kognitionswissenschaftlerin Dr. Ekaterina Ovchinnikova (Universität Osnabrück) und Celina Hübner (School of Humanities and Social Sciences der Jacobs University Bremen). Einen zweiten Platz (jeweils 3 500 Euro) belegten Dr. Christian Hansen (School of Engineering and Science der Jacobs University Bremen) und der Geistes- und Kulturwissenschaftler Ralf Weber (Universität Vechta). Einen dritten Preis (2 500 Euro) erhielten die Sozialwissenschaftlerin Anna Carina Dieterle (Universität Osnabrück) sowie Dr. Lisa Lüdders (Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen).

»Als Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sind Sie ein Aushängeschild der Forschung und Wissenschaft im Nordwesten«, sagte die Vorsitzende des Vorstands der OLB-Stiftung, Karin Katerbau, an die Preisträger gewandt. Neben der Qualität der ausgezeichneten Arbeiten beeindrucke auch deren Vielfalt. Die eingereichten Arbeiten kamen aus den Sozialwissenschaften, Kognitionswissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Geistes- und Kulturwissenschaften sowie der Medizintechnik.

Mit dem Wissenschaftspreis will die OLB-Stiftung die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern. Der Preis würdigt aber auch die Leistungen der Universitäten und Fachhochschulen im Nordwesten. Und er unterstützt deren Engagement in Lehre und Forschung. Er soll außerdem dazu beitragen, die weitere Forschertätigkeit der Preisträger zu fördern und auch künftig zum wissenschaftlichen Arbeiten zu motivieren. Der Wissenschaftspreis ehre also nicht nur herausragende Arbeiten, sondern auch den Forschergeist.

Antragsberechtigt waren Absolventen der staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen im Nordwesten, deren Arbeiten im Urteil der Universität und Hochschule qualitativ herausragen. Bewerben konnten sich Studierende aller Fachrichtungen, die seit dem 15. August 2010 eine wissenschaftliche Abschlussarbeit (Diplom-, Magister-, Staatsexamens-, Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit) vorgelegt haben und deren Prüfungsverfahren abgeschlossen war. Über die Vergabe der Preise entschied eine unabhängige Jury.

Die Jury-Mitglieder waren Prof. Dr. Friederike Hassauer, Universität Wien, Prof. Dr. Axel Meyer, Universität Konstanz, Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß, Universität Konstanz, Prof. Dr. Wulff Plinke, European School of Management and Technology GmbH, Berlin, Prof. Dr. Joachim Treusch, Jacobs University Bremen und Prof. Dr. Werner Wiesbeck, Karlsruhe Institute of Technology.

Dr. Utz Lederbogen | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-osnabrueck.de/

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