Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

NWERC 2010: Junge Informatikgenies kämpfen um Teilnahme am Weltmeisterschaftsfinale im Programmieren

19.11.2010
Vom 19. Bis 21. November 2010 ist die Jacobs University Gastgeber für den internationalen studentischen Programmierwettbewerb Northwestern European Regional Programming Contest (NWERC).

Erwartet werden rund 200 Informatik-Nachwuchstalente aus Nordwesteuropa, die um die Teilnahme an der Programmierweltmeisterschaft kämpfen, die jährlich von der größten Informatikervereinigung der Welt, der Association for Computing Machinery (ACM), für Studenten veranstaltet wird.

Wettbewerbssponsoren des NWERC 2010 auf dem Jacobs Campus sind IBM, Google, Volkswagen Research und Dell. Interessierte Journalisten sind herzlich zu den IT-Expertenvorträgen am Samstag und zur Preisverleihung am Sonntag eingeladen. Die Preisverleihung beginnt um 15.30 Uhr.

Ausführliche Infos zum Wettbewerbsprogramm: http://www.nwerc.eu

Die ACM-Programmierweltmeisterschaft für Studenten ist das weltgrößte und prestigeträchtigste Turnier, in dem junge Informatiker ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können. An dem ursprünglich von der amerikanischen Texas A&M University vor 40 Jahren ins Leben gerufenen lokalen Wettbewerb beteiligen sich heute über 20.000 Studierende von rund 2.000 Universitäten aus aller Welt. Möglich wurde dies durch die stetig steigende Zahl von regionalen Vorausscheidungsrunden weltweit wie der jetzt an der Jacobs University stattfindende NWERC, dessen Einzugsgebiet neben Deutschland auch Skandinavien, Großbritannien und die Benelux-Länder einschließt.

Sowohl die Programmierweltmeisterschaft als auch die Vorausscheidungen sind Teamwettbewerbe. Ein Team besteht aus drei Studenten, die weniger als fünf Jahre studiert haben. Die Teams müssen während des fünfstündigen Programmierwettbewerbes zwischen acht und zehn Programmieraufgaben in den Programmiersprachen C, C++ oder Java lösen. Gewinner ist das Team mit den meisten gelösten Aufgaben. Haben mehrere Teams die gleiche Anzahl gelöst, werden diese Teams nach der Geschwindigkeit der Problemlösung gereiht.

An dem NWERC 2010 an der Jacobs University nehmen insgesamt 67 Teams Teil, die von 50 Trainern betreut werden. Die internationale Wettkampfjury besteht aus acht Schiedsrichtern. Die Jacobs University selbst schickt zwei Teams ins Rennen. „Eine NWERC- oder gar Weltmeisterschaftsteilnahme ist für Informatikstudenten eine ausgezeichnete Referenz im Lebenslauf. Wer hier Erfolge vorzuweisen hat, hat bei Personalern in der IT-Branche gute Chancen“, sagt Heinrich Stamerjohanns, Informatikdozent an der Jacobs University und Organisator des diesjährigen NWERC. „Wir freuen uns sehr, dass die Jacobs University, die sich nicht nur der internationalen und kulturellen Vielfalt sondern auch einer exzellenten Ausbildung verschrieben hat, als diesjähriger NWERC-Austragungsort ausgewählt wurde. Das passt zu uns und ist außerdem ein Beweis für unsere stetig zunehmende Sichtbarkeit in der internationalen Scientific Community.“

Weitere NWERC 2010-Highlights sind, neben dem eigentlichen Wettbewerb am Sonntag, Expertenvorträge von IT-Spezialisten der Firmen Google und Volkswagen sowie die Siegerehrung, bei der Holger Horn, Leiter der Bremer Geschäftsstelle von IBM Deutschland, die Preise überreichen wird. Dem Gewinnerteam winkt als Hauptpreis die Teilnahme an den ACM-Weltmeisterschaften Ende Februar 2011 im ägyptischen Sharm el-Sheikh.

Fragen zum NWERC 2010-Wettbewerb beantwortet:
Heinrich Stamerjohanns | University Lecturer in Computer Science
Tel. 0421 – 200 3589 | h.stamerjohanns@jacobs-university.de

Dr. Kristin Beck | idw
Weitere Informationen:
http://www.jacobs-university.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

nachricht CRTD erhält 1.56 Millionen Euro BMBF-Förderung für Forschung zu degenerativen Netzhauterkrankungen
24.05.2017 | DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien TU Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten