Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nordländer schreiben gemeinsamen Wissenschaftspreis 2013 aus

11.04.2013
Der Norden forscht – gemeinsam und erfolgreich: Deshalb bietet die Norddeutsche Wissenschaftsministerkonferenz länderübergreifenden Kooperationen aus den Biowissenschaften und der Medizin die Möglichkeit, sich für den Norddeutschen Wissenschaftspreis 2013 zu bewerben.

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird Ende November in einem Festakt in der Freien Hansestadt Bremen verliehen. An den einzureichenden Projekten müssen mindestens Partner aus zwei norddeutschen Ländern beteiligt sein, darunter eine staatliche Hochschule.

Der Norden forscht – gemeinsam und erfolgreich: Deshalb bietet die Norddeutsche Wissenschaftsministerkonferenz länderübergreifenden Kooperationen aus den Biowissenschaften und der Medizin die Möglichkeit, sich für den Norddeutschen Wissenschaftspreis 2013 zu bewerben. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird Ende November in einem Festakt in der Freien Hansestadt Bremen verliehen. An den einzureichenden Projekten müssen mindestens Partner aus zwei norddeutschen Ländern beteiligt sein, darunter eine staatliche Hochschule.

„Die norddeutsche Forschung erbringt in den Lebenswissenschaften international anerkannte Spitzenleistungen zu hochaktuellen Themen der Lebenswissenschaften. Wir wollen dazu beitragen, dass diese Erfolge unserer Hochschulen und Forschungseinrichtungen noch besser sichtbar werden und vor allem die Zusammenarbeit von länderübergreifenden Vorhaben im Norden weiter stärken“, so die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajiæ.

Die Wettbewerbsbeiträge können Kooperationen aus allen Gebieten der Biowissenschaften und Medizin umfassen, von der grundlagen- und anwendungsorientierten biologischen und medizinischen Forschung bis hin zur patientenorientierten klinischen Forschung.

Der Norddeutsche Wissenschaftspreis wurde 2012 erstmals verliehen. Er soll jährlich, zunächst für fünf Jahre, gemeinsam von den Wissenschaftsministerien der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, der Freien Hansestadt Bremen und der Freien und Hansestadt Hamburg verliehen werden. Jedes Jahr gibt es ein neues Thema und ein anderes norddeutsches Land wird den Vorsitz haben. Die Federführung für die Vergabe des Preises hat in diesem Jahr die Freie Hansestadt Bremen.

Im vergangenen Jahr erhielt die niedersächsische Carl von Ossietzky Universität aus Oldenburg zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen und dem Forschungsinstitut Senckenberg am Meer, Wilhelmshaven, mit dem Projekt „BioGeoChemie des Watts“ den ersten Preis für das Wettbewerbsthema „Meereswissenschaften“.

Die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen koordiniert wie bereits im vergangenen Jahr das Auswahlverfahren der eingereichten Bewerbungen im Zusammenspiel mit einem Gremium von renommierten Wissenschaftlern, die nicht in den norddeutschen Ländern tätig sind.

Bewerbungen für den Norddeutschen Wissenschaftspreis sind bis zum 26. Juni 2013 möglich. Diese sind zu richten an:
Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN)
Geschäftsstelle
- Norddeutscher Wissenschaftspreis 2013 -
Schiffgraben 19

Ansprechpartnerin der WKN:
Dr. Birgit Albowitz
Telefon: (0511)120-8856
E-Mail: Birgit.Albowitz@wk.niedersachsen.de
Ansprechpartnerin für allgemeine Rückfragen:
Freie Hansestadt Bremen
Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft
Abteilung Hochschulen und Forschung:
Julia von Helden
Telefon: (0421) 361-4668
E-Mail: Julia.vonHelden@wissenschaft.bremen.de

Petra Wundenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.norddeutscher-wissenschaftspreis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Ausschreibung des Paul-Martini-Preises 2018 für klinische Pharmakologie
19.09.2017 | Paul-Martini-Stiftung (PMS)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften