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Nobelpreis 2013: Neues vom Higgs-Teilchen

14.10.2013
Das Nobelpreiskomitee würdigt in diesem Jahr Peter Higgs und Francois Englert, die Väter des Higgs-Mechanismus, der erklärt wie Teilchen zu ihrer Masse kommen.

Die Bedeutung des Mechanismus und die spannende Entdeckungsgeschichte des zugehörigen Higgs-Teilchens zeichnen die beteiligten Forscher des KIT in einem öffentlichen Seminar für jedermann verständlich nach.

Über eine Ankündigung und Vorberichterstattung in Ihrem Medium würden wir uns freuen. Medien sind herzlich eingeladen und werden um Anmeldung mit anhängendem Fax-Formular oder per E-Mail gebeten.

Vortragsabend „Neues vom Higgs“
Mittwoch, 16. Oktober 2013, ab 19 Uhr
Gaede-Hörsaal, Engesserstr. 7
Wie ist der Kenntnisstand heute? Was ist überhaupt das Higgs-Boson? Wieso war die Suche so langwierig und schwierig? Welche technologischen Hürden mussten überwunden werden?

Diese und weitere Fragen werden die Theoretische Physikerin Margarete Mühlleitner und der Experimantalphysiker Thomas Müller beantworten, die beide schon seit langem an der Suche nach dem Higgs-Boson beteiligt waren. Rund 70 Wissenschaftler des KIT arbeiten bei der internationalen CMS-Kollaboration mit, einem der beiden Experimente, deren Analysen gezeigt haben, dass das am Europäischen Labor CERN entdeckte schwere Teilchen die Eigenschaften des lange gesuchten Higgs-Teilchens hat. Die einführenden Worte spricht Dieter Zeppenfeld, Dekan der Fakultät Physik und selbst Theoretischer Teilchenphysiker.

Experimentatoren am KIT haben wesentlich zu Bau, Betrieb und Datenanalyse am Detektor CMS beigetragen. Theoretiker am KIT lieferten mit Präzisionsrechnungen fundierte Vorhersagen über Higgs-Eigenschaften. Informatiker betreiben mit GridKa am KIT eines der großen Rechenzentren für das CERN.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 000 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Monika Landgraf | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu

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