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Neuer Förderpreis der Stiftung Mercator für Studierende der Jacobs University

03.12.2008
Die Stiftung Mercator lobt in diesem Jahr erstmals den Mercator-Preis für Studierende mit besonderem sozialen und interkulturellen Engagement und hervorragenden Studienleistungen aus, die im Mercator College auf dem Jacobs-Campus leben.

Künftig wird die Auszeichnung jährlich an je einen Studierenden im zweiten und im dritten Studienjahr verliehen. Als erste Preisträger können sich der Kanadier Taylor David Hartrick, Student im Fach International Politics and History, und der Inder Mitul Kamlesh Jain, Student im Fach Bioinformatics and Computational Biology, über den mit je 5000 € dotierten Preis freuen.

Der Mercator-Preis wurde am 2. Dezember 2008 an die beiden Studierenden übergeben.

"Unser Ziel ist es, in die Nachwuchsförderung zu investieren und damit Studierenden neue Chancen und Möglichkeiten in ihrer Entwicklung zu eröffnen", sagte Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator, anlässlich der Preisverleihung. "Mit unserem Mercator Preis, der als persönlicher Preis den Ausgezeichneten ehrt, wollen wir unter den Studierenden beispielhaftes gesellschaftliches und interkulturelles Engagement ebenso wie hervorragende Leistungen am Mercator College sichtbar hervorheben", so Lorentz weiter. Die Stiftung Mercator hatte sich bereits 2002 mit 6,5 Mio. Euro als einer der ersten Großförderer der Jacobs University (damals noch International University Bremen) für den Umbau des zweiten College auf dem Jacobs-Campus engagiert, in dem rund 200 Studierende aus über 40 Nationen leben und das in Würdigung der Stifter den Namen Mercator College trägt.

"Ohne das Vertrauen und das großartige Engagement der Stiftung Mercator wäre der Erfolg unserer Universität in ihrer allerersten Aufbauphase kaum denkbar", sagte Joachim Treusch, Präsident der Jacobs University, bei der Verleihung des Mercator Preises. "Mittlerweile ist "Mercator" viel mehr als nur ein Name für ein Gebäude auf unserem Campus: Die Bewohner des Mercator College nennen sich mit Stolz "Mercatorians" als Zeichen ihrer Identifikation mit der besonderen internationalen Gemeinschaft, die ihnen ein zweites Zuhause geworden ist. Im Namen der Studierenden spreche ich der Stiftung Mercator meinen herzlichen Dank für den neuen Förderpreis aus, der das soziale Engagement unserer "Mercatorians" weiter anspornen und so der gesamten Studentenschaft zugute kommen wird", so Treusch weiter.

Preisträger Taylor David Hartrick, der in seinem zweiten Jahr an der Jacobs University studiert, erbringt nicht nur in seinen Studienfach International Politics and History ausgezeichnete Leistungen. Der 21jährige Kanadier ist darüber hinaus aktives Mitglied der studentischen Vereinigung B-a-Link, die sich um soziale und karitative Aufgaben verdient macht. Seit Herbst 2008 ist Taylor außerdem Vorsitzender des Academic Affairs Committees des Undergraduate Student Parliament, das in Zusammenarbeit mit der Universitätsleitung Verbesserungen der Studienbedingungen erarbeitet. Als gewähltes Mitglied des studentischen Parlaments der Jacobs University vertritt er dort außerdem die Interessen des Mercator College.

Mitul Kamlesh Jain, in seinem dritten Studienjahr im Fach Bioinformatics and Computational Biology, ist bereits seit Studienbeginn ein aktiver Vertreter sowohl der Studierenden des Mercator College als auch der gesamten Studierendenschaft. Nach zwei erfolgreichen Amtszeiten als Repräsentant des Mercator College im Student Parliament und Verantwortlicher für zahlreiche Aufgaben im College, wurde der 20jährige Inder in diesem Jahr zum Vizepräsidenten der Studierendenvertretung gewählt. Darüber hinaus ist er ein engagiertes Mitglied des Theaterclubs der Universität. Mit seinem überdurchschnittlichen Engagement gehört Mitul zu den Studierenden, die maßgeblich dazu beitragen, das universitäre Leben auf dem multikulturellen Jacobs-Campus ständig zu bereichern und zu verbessern.

Über die Stiftung Mercator:

Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen - gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft - ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.

Dr. Kristin Beck | idw
Weitere Informationen:
http://www.stiftung-mercator.org

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