Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

NEO2011 - SEW-EURODRIVE gewinnt den mit 20.000 Euro dotierten Innovationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK)

06.12.2011
Preisverleihung im Mercedes-Benz Kundencenter Rastatt/
Staatssekretär Jan Mücke und TRK-Vorsitzender
Heinz Fenrich betonen Bedeutung der 2. Rheinbrücke

SEW-EURODRIVE heißt der Gewinner des NEO2011 - Der Innovationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe, der in diesem Jahr zum Thema Mobilität ausgeschrieben wurde. Das Unternehmen aus Bruchsal überzeugte die Jury mit einem induktiven Energie- und Datenübertragungssystem zur kabellosen Batterieladung für Pkw und Zweiräder. Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, und Heinz Fenrich, TRK-Vorsitzender und Karlsruher Oberbürgermeister, überreichten am Montagabend im Mercedes-Benz Kundencenter Rastatt den mit 20.000 Euro dotierten Preis an Rainer Blickle, geschäftsführender Gesellschafter von SEW-EURODRIVE.

Bei der feierlichen Preisverleihung würdigte Laudator Jan Mücke die überzeugende Leitidee von SEW-EURODRIVE, die einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leiste. „Elektromobilität macht uns unabhängig von Erdöl-Importen und stärkt den Wirtschaftsstandort Deutschland.“ Gleichzeitig wies er darauf hin, dass Mobilität gut ausgebaute Verkehrswege brauche. „Deshalb, sehr geehrter Oberbürgermeister Fenrich, haben sie mich an Ihrer Seite, wenn es um den Bau der zweiten Rheinbrücke geht“, sagte Mücke. Fenrich betonte die Bedeutung dieses Verkehrsprojekts als Wirtschaftsschlagader zwischen Baden-Württemberg, der Südpfalz und dem Nordelsass. „Die Region und besonders die Menschen brauchen und wollen diese Brücke. Die TechnologieRegion Karlsruhe und die Wirtschaft stehen geschlossen hinter der zweiten Rheinbrücke“, lautete Fenrichs Botschaft.

Größere Mobilität für Elektrofahrzeuge dank Ladematten
Mit dem induktiven Energie- und Datenübertragungssystem präsentierte SEW-EURODRIVE eine Lösung, die den Aktionsradius von Elektrofahrzeugen signifikant vergrößert. Das System ermöglicht die automatische Stromversorgung von Batterien für Elektrofahrzeuge beim Parken oder während der Fahrt durch Ladematten, die beispielsweise an Ampeln, in Parkhäusern oder anderen Punkten für kontinuierliche Stopps in den Bodenbelag eingebaut werden. Die Jury sah hierin „eine Basistechnologie, die für die Entwicklung der E-Mobilität von großer Bedeutung ist“.
Schwierige Entscheidung des Expertengremiums
Unter 19 Bewerbern hatte die Fachjury sechs Finalisten für den NEO2011 ermittelt. „Wegen der hohen Qualität der Bewerbungen hatten wir uns entschieden, den Kreis der Nominierten von fünf auf sechs zu erweitern“, so TRK-Geschäftsführer Jochen Ehlgötz zum Auswahlverfahren, an deren Ende die Jury in einem knappen Votum für das SEW-EURODRIVE-Projekt stimmte. Neben dem späteren Sieger hatten sich auch Jürgen Walter, Professor an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft mit dem Elektrofahrzeug „E-Quikie“ und Sebastian Asam von der Firma MO Germany in Tübingen mit dem „MO – Das einfach leichte Stadtauto“ um den NEO2011 beworben. Mit der Frage, wie man Nutzfahrzeuge umweltschonend mit einer Hochtemperaturbrennstoffzelle klimatisiert und mit Bordstrom versorgt, hatte sich Günter Eberspach von der Eberspächer GmbH & Co. KG aus Esslingen befasst. Egon Förster von der Fiber Engineering GmbH aus Karlsruhe war mit einem neuen Verfahren für besonders leichte 3D-Faserformteile ins Rennen um den NEO2011 gegangen. Andreas Zawatzky von der Mobilcenter Zawatzky GmbH aus Meckesheim hatte mit dem „Joysteer Drive by Wire“ die finale Auswahlrunde erreicht.

Der Fachjury gehörten in diesem Jahr Prof. Albert Albers (Leiter des Instituts für Produktentwicklung am KIT), Bernd Bechtold (Präsident der IHK Karlsruhe), Günter Bolich (Vorsitzender ADAC Nordbaden e.V.), Prof. Karl-Heinz Meisel (Rektor der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft), Dr. Klaus Neb (Vorstandsvorsitzender des Automotive Engineering Network Südwest), Prof. Volker Saile (Chief Science Officer des Karlsruher Instituts für Technologie / KIT) an. Sie hatte bereits im August aus den eingereichten Projekten elf Bewerber ausgewählt, die die Gelegenheit erhielten, ihre Vorschläge weiter auszuarbeiten.

Die TRK – entwicklungsstark in Forschung und Innovation
Die TechnologieRegion Karlsruhe ist eine innovativer Forschungs- und Wirtschaftsstandort im Herzen Europas. Mit dem NEO, dem Innovationspreis der TechnologieRegion Karlsruhe, zeichnet die TRK herausragende Forschungsleistungen aus, die bedeutend für die Zukunftsfähigkeit der modernen Gesellschaft sind. Der NEO wird jährlich zu einem wechselnden Themenbereich vergeben. In diesem Jahr wurde das Ausschreibungsgebiet des NEO erstmalig auf die TRK-Partnerregionen Metropolregion Rhein-Neckar und Trinationale Metropolregion Oberrhein ausgeweitet.

Der NEO2011 wurde unterstützt vom Mercedes-Benz Kundencenter Rastatt und dem SWR-Studio Karlsruhe.

Weitere Informationen und eine Videopräsentation der nominierten Projekte unter www.trk.de.

Pressekontakt:
Pressestelle der TechnologieRegion Karlsruhe:
Bernd Wnuck
Stadt Karlsruhe
Rathaus am Marktplatz
76124 Karlsruhe
Telefon 0721/133-1321
Mobil 0177 833 1300
presse@technologieregion-karlsruhe.de

Bernd Wnuck | TRK
Weitere Informationen:
http://www.technologieregion-karlsruhe.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Spitzenforschung vom Nanodraht bis zur Supernova: Fünf ERC Consolidator Grants für die TU München
14.12.2017 | Technische Universität München

nachricht Leibniz-Preise 2018: DFG zeichnet vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler aus
14.12.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was für IT-Manager jetzt wichtig ist

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

30 Baufritz-Läufer beim 25. Erkheimer Nikolaus-Straßenlauf

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten