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Nachwuchsforscher in Berlin ausgezeichnet

26.09.2008
Informationszentrum Mobilfunk zeichnet vierzehn Forschungsarbeiten mit dem "Jugend forscht"-Sonderpreis Mobilfunk aus

Das Informationszentrum Mobilfunk e. V. (IZMF) verlieh gestern Abend zum dritten Mal den Sonderpreis "Mobilfunk - Anwendungen und Auswirkungen mobiler Kommunikation" in Berlin. Insgesamt vierzehn Erfinderteams aus zwölf Bundesländern haben in diesem Jahr eine Auszeichnung erhalten.

Der Preis geht an herausragende Projekte aus dem Themenfeld mobile Kommunikation, die im Rahmen von "Jugend forscht" von der Wettbewerbsjury prämiert worden sind. Neben einem Preisgeld belohnte das IZMF die Preisträger mit einem zweitägigen Aufenthalt in der Bundeshauptstadt.

Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des IZMF, erläuterte auf der Preisverleihung die Beweggründe des Vereins, sich im Rahmen von "Jugend forscht" zu engagieren: "Wir möchten junge Menschen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Mobilfunktechnologie anregen."

Mit seinem Engagement wolle das IZMF aber auch ein Signal für eine Intensivierung der Nachwuchsförderung im Bereich Wissenschaft und Forschung in Deutschland setzen. "Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, ist unsere Gesellschaft auf Innovationen angewiesen. 'Jugend forscht' stellt dafür einen hervorragenden Rahmen bereit."

Im Anschluss an die Preisverleihung konnten die geladenen Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft die Forschungsprojekte der Jugendlichen im Rahmen einer Ausstellung begutachten.

Die Preisträger nach Bundesland:

Bayern: Steuerung einer Kugel. Ludwig Frühschütz (17) aus Bad Bayersoien.

Berlin: Ski-Sicherung mit Lawinenortung. Marvin Schneider (19), Jean-Luc Neumann (21) und Robert Martin (19) aus Berlin-Lichtenberg.

Brandenburg: Funkverteiler. Sebastian Rettig (22) aus Dippmannsdorf, Sven Schubert (19) und Stefan Gatermann (21) aus Brandenburg.

Hessen: Low-Cost-Handydetektor. Christopher Battenhausen (18), Daniel Thürck (17) und Johannes Tasch (18) aus Gelnhausen.

Mecklenburg-Vorpommern: Matheassistent Lophan-Mobile. Konrad Mohrfeldt (19), Felix Kasten (21) und Nina Sartorius (19) aus Rostock.

Niedersachsen I: Unüberwindbares Fahrradschloss. Henning Dieterichs
(15) aus Braunschweig. Niedersachsen II: Sprachwandel durch das Internet. Barbara Michalski (19) aus Hildesheim.

Nordrhein-Westfalen: Semiautomatische Antenne. Michael Thiel (19) und Guido Falk von Rudorff (18) aus Steinfurt.

Rheinland-Pfalz: Wirkung elektromagnetischer Felder auf Mehlwürmer.
Janina Schweitzer (16) aus Bendorf.
Saarland: Mobilfunksendeanlagen. Bastian Waschbusch (15), Matthias Peter (15) und Nicolas Frank (15) aus Saarlouis.

Sachsen: Intelligente Schulranzen. Hannes Heinel (18) aus Chemnitz.

Schleswig-Holstein I: Messung von Elektrosmog. Janne Kähler (11), Matthias Welzel (10) und Diana Basner (11) aus Pinneberg.

Schleswig-Holstein II: Handy-Schulplaner. Henrik Oehmke (11) aus Westerrönfeld. Thüringen: Drahtlose Funkvernetzung. Martin Fritzsche

(18) und Markus Keil (19) aus Jena.

Über das IZMF:

Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Medien sowie öffentliche und private Einrichtungen zum Thema mobile Kommunikation. Es ist ein eingetragener Verein, der von den Mobilfunknetzbetreibern gegründet wurde.

Una Großmann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.izmf.de
http://www.izmf.de/html/de/40662.html

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