Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit PIKOMA zu modernen Strukturen in Wirtschaft und Verwaltung in Vorpommern

12.05.2014

Mit einem Kick-Off-Treffen in Züssow (Landkreis Vorpommern-Greifswald) startet am 16. Mai 2014 das Verbundprojekt „PIKOMA – Prozessintegriertes Kompetenzmanagement durch Lernen in Organisationen“.

Im Kontext des demografischen Wandels sollen moderne Lösungen des Organisationsmanagements entwickelt und erprobt werden. Die wissenschaftliche Leitung wird durch ein interdisziplinäres Team der Universität Greifswald mit Vertretern der Arbeitspsychologie und der Wirtschaftswissenschaften der Universität Greifswald abgesichert. Partner sind die Kreisverwaltung des Landkreises Vorpommern-Greifswald und der Zucker- und Bioethanol-Produzent Suiker Unie GmbH & Co. KG in Anklam.

Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 980.000 Euro gefördert.

PIKOMA wird Partner aus der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung in einem strukturierten Dialog zusammenführen. Dies ist ein ganz neuer Weg, da Wirtschaftsunternehmen und Verwaltungen in den nordöstlichen Landkreisen bislang nur Berührungspunkte im administrativen Bereich hatten, nicht aber auch auf Ebene konkreter Arbeitsabläufe.

Gleichwohl unterliegen beide Branchen einem stetigen Wandel und stehen aufgrund vergleichbarer Altersstrukturen ihres Personals sowie einschneidender ökonomischer Zwänge und Flexibilisierungserfordernisse vor ähnlichen Herausforderungen in ihrer Entwicklung. Die Anforderung heißt, mit den vorhandenen Möglichkeiten die größtmögliche Wirkung erzielen, um mit den Ent-wicklungen der letzten Jahre Schritt zu halten.

In dem Projekt sollen konkrete Prozesse analysiert werden. Beispiele sind etwa die Einführung eines effizienten Gesundheitsmanagements, die Verbesserung der Aus- und Weiterbildungsplanung und ein modernes, auf die Zukunft gerichtetes Controlling. Ziel ist, alternative Sichtweisen zu eröffnen und innovative Vorschläge für Verbesserungen solcher Prozesse zu erarbeiten.

Das interdisziplinäre Team der Universität Greifswald bringt seine Expertise in den Bereichen Forschung, Moderation, Beratung und Entwicklung moderner IT-Instrumente ein. Gemeinsam mit dem Wissenschaftspartner betrachten und analysieren Kreisverwaltung und Zuckerfabrik einzelne Prozesse, bei denen noch Entwicklungspotenzial besteht, und entwickeln im Dialog Lösungen, die auf die einzelnen Organisationen zugeschnitten sind.

Im Rahmen des Kick-Off-Treffens werden gemeinsam mit Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft Fragen zum Institutionen übergreifenden Kompetenz- und Prozessmanagement diskutiert und erste Lösungsszenarien erarbeitet, um den Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Projektpartner zu legen.

Weitere Informationen
http://www.pikoma.info

Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Prof. Dr. Manfred Bornewasser
Abteilung für Sozialpsychologie/Arbeits- und Organisationspsychologie
Franz-Mehring-Straße 47
17489 Greifswald
Telefon 03834 86-3761
bornewas@uni-greifswald.de

Jan Meßerschmidt | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise