Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Migräne auf dem Schirm

06.12.2011
Im Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung untersuchen Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof im Wettbewerb "Was macht gesund?" mit ihrem Gewinner-Projekt den Zusammenhang von Wetter und Migräne.

Gibt es zwischen Wetterumschwüngen und Migräne einen nachweisbaren Zusammenhang? Im Rahmen des Wettbewerbs "Was macht gesund?" untersuchen Informatik-Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof mittels eines webbasierten Migräne Radars das vermehrte Auftreten von Migräneanfällen und starken Änderungen der Wetterlage. Mit ihrem Projekt möchte das Forscherteam auch zeigen, inwieweit Textdaten aus Web 2.0 - Kommunikationsplattformen als Grundlage von Studien dienen können. Die umfangreichen Ergebnisse werden heute auf der Projekt-Website www.migraene-radar.de veröffentlicht.

Online-Frühwarnsystem für einen freien Kopf

Seit Juni sammeln die Studierenden Daten über ein Web-Formular und per Twitter: Betroffene teilen hier mit, wann und wo sie unter Kopfschmerzen oder Migräne leiden. Anschließend gleicht das Team die Meldungen mit Daten des Deutschen Wetterdienstes ab. Insgesamt gingen bereits über 4.200 Meldungen aus der Bevölkerung über das Web-Formular ein. Neben einer eigenen Homepage entwickelten die Studierenden im Rahmen des Wettbewerbs zusätzlich eine eigene App für Smartphones. Ziel des Projektes ist es, ein online-Frühwarnsystem in Form einer digitalen Karte zu entwickeln, damit sich anfällige Personen in Zukunft besser auf wetterbedingte Migräne einstellen können.

Das Migräne Radar ist Gewinner beim Wettbewerb für Studierende "Was macht gesund?" im Wissenschaftsjahr 2011 - Forschung für unsere Gesundheit und wurde mit 10.000 Euro für die Umsetzung prämiert. Das Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog sowie zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur ausgerichtet.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie den Preisträgerinnen und Preisträgern finden Sie unter: www.was-macht-gesund.de. Aktuelle Informationen zum Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung gibt es unter www.forschung-fuer-unsere-gesundheit.de.

Die Website des Migräne Radars finden Sie unter www.migraene-radar.de.

Pressekontakt:
Wettbewerbsbüro - Wettbewerb für Studierende des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) c/o wbpr / Schumannstraße 5 / 10117 Berlin
Tel.: (030) 288 761 0 / Fax: (030) 288 761 11
E-Mail: info@was-macht-gesund.de

| BMBF Wettbewerb
Weitere Informationen:
http://www.migraene-radar.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Spitzenforschung vom Nanodraht bis zur Supernova: Fünf ERC Consolidator Grants für die TU München
14.12.2017 | Technische Universität München

nachricht Leibniz-Preise 2018: DFG zeichnet vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler aus
14.12.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Im Focus: First-of-its-kind chemical oscillator offers new level of molecular control

DNA molecules that follow specific instructions could offer more precise molecular control of synthetic chemical systems, a discovery that opens the door for engineers to create molecular machines with new and complex behaviors.

Researchers have created chemical amplifiers and a chemical oscillator using a systematic method that has the potential to embed sophisticated circuit...

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltrekord: Jülicher Forscher simulieren Quantencomputer mit 46 Qubits

15.12.2017 | Informationstechnologie

Wackelpudding mit Gedächtnis – Verlaufsvorhersage für handelsübliche Lacke

15.12.2017 | Verfahrenstechnologie

Forscher vereinfachen Installation und Programmierung von Robotersystemen

15.12.2017 | Energie und Elektrotechnik