Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Microsoft Studentenwettbewerb geht in die achte Runde

11.01.2010
Ehemalige "Imagine Cup"-Teilnehmer gründen erfolgreiche Unternehmen

Studierende und Schüler aus aller Welt können sich wieder für den Microsoft Imagine Cup registrieren. In diesem jährlichen Wettbewerb, der bereits zum achten Mal stattfindet, treten sie in einer von fünf Kategorien an: Software Design, Embedded Development, Game Design, Digital Media oder IT Challenge.

"Technologie für eine bessere Welt", lautet das Motto des Imagine Cup 2010, das sich dabei an den UN-Millenniumszielen orientiert. Partner dieses Jahr sind neben anderen der WWF, die Welthungerhilfe und Ärzte für die Dritte Welt. Das internationale Finale findet im Juli 2010 in Warschau statt. Den Siegern winken Prämien von insgesamt 170.000 US-Dollar. Als Karrieresprungbrett konnten zwei deutsche Teams, die sich mit ihren Projekten Megalopolis und SmartRunner selbstständig machten, den Imagine Cup nutzen.

"Wissenschaft und Informationstechnologie spielen eine immer größere Rolle, um die aktuellen Herausforderungen wie Klimawandel oder Bildung und Gesundheit für jedermann zu lösen.", erklärt Dr. Said Zahedani, Senior Director Developer Platform and Strategy Group. "Wir sind schon gespannt auf die innovativen Lösungen."

Deutsche Studenten finden auf der Internetseite http://www.imaginecup.de detaillierte Informationen zum Wettbewerb. In den Kategorien Software Design und Embedded Development ist von den Teilnehmern bis zum 15. Februar 2010 eine Projektmappe mit Idee, Skizze, Software- bzw. Hardware-Architektur und den berücksichtigten Millenniumszielen einzureichen. Erstmals haben die Studierenden in diesem Jahr die Gelegenheit, ihre Ideen vorab einem Realitätscheck unterziehen zu lassen. Microsoft-Partner sehen sich die Ideen der Studierenden an, bevor diese großen Zeit- und Programmieraufwand in die Projekte investieren und womöglich an der Realität vorbei arbeiten. Dies wurde von gemeinnützigen Organisationen angeregt, die als Jury-Mitglieder am Wettbewerb im vergangenen Jahr dabei waren. Dieses Jahr sind neben anderen Organisationen der WWF (World Wide Fund for Nature), die Welthungerhilfe und Ärzte für die Dritte Welt Partner. Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe: "Die Millenniumsziele stehen für eine Welt von morgen, in der niemand mehr hungert, alle sauberes Trinkwasser haben, Kinder zur Schule gehen können – also für eine Welt, in der alle Menschen in Würde leben. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Imagine Cup Ideen junger Menschen zu fördern, die sich mit diesen Zielen auseinandersetzen, und wir begrüßen das Engagement Microsofts in diesem Bereich."
Ziel: Finale in Warschau
In den Kategorien Software Design und Embedded Development finden nationale Vorentscheide statt. In den anderen Kategorien werden die besten Teams ausschließlich online ermittelt. Die Sieger-Teams fahren im Juli 2010 zum internationalen Finale nach Warschau. Neben der Reise haben die Gewinner die Chance, Trainings sowie Sach- und Geldpreise im Wert von insgesamt über 170.000 US-Dollar zu gewinnen. Beim vergangenen Wettbewerb hat Microsoft 444 Studierende aus 70 Ländern zum internationalen Finale nach Kairo eingeladen.
Karrieresprung Imagine Cup
Als Team "Monkeys in Spacesuits" nahmen Frank Götz, Florian Leckebusch und Ingo Köster von den Universitäten Paderborn und Münster sowie der FH Dortmund in der Kategorie "Game Design" am Imagine Cup 2008 teil. Auch wenn das Team mit ihrem Spiel "Megalopolis" keinen der ersten drei Plätze erreichte, machten sie weiter. "Die Rückmeldung von anderen Studenten, aber auch vom Microsoft Academia-Team und letztendlich der Kontakt nach Redmond bestätigte uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind". Nach dem Imagine Cup entwickelte das Team das Spiel weiter, zum Beispiel durch Umstellung auf 3D-Grafik. Im Sommer 2009 wurde die finale Version unter der Seite http://www.monkeysinspacesuits.com sowie im Xbox Live Marketplace (http://marketplace.xbox.com) veröffentlicht und bis heute bereits über 20.000 Mal als Demoversion heruntergeladen. Im Spiel für die Xbox 360 muss der Teilnehmer in zehn Minuten eine möglichst hohe Punktzahl für die Verwaltung einer Insel über zehn Jahre erreichen. Zu den Aufgaben zählen ein schnelles Wachstum bei gleichzeitiger Nachhaltigkeit von Einkommen und Umweltschutz. "Nirgendwo in der Gamesindustrie gibt es eine vergleichbare Möglichkeit für junge, unabhängige Entwickler, zu so guten Konditionen ein Spiel bis zur Marktreife weiterzuentwickeln wie beim Imagine Cup", so Leckebusch, der inzwischen bei Microsoft Deutschland als Senior Student Partner arbeitet.
SmartRunner
Bereits 2005 haben Rolf Kluge, Katrin Letz, Roman Belter und Daniela Malek das deutsche Finale des Imagine Cup im Bereich Software Design gewonnen und international den vierten Platz belegt. Damals waren sie Studenten der Universität Leipzig und der FH Merseburg. Ihre Applikation "SmartRunner" zeichnet per GPS-Handy die persönlichen Sport- und Freizeitaktivitäten ohne zusätzliche Geräte auf und kann die Strecken auf einer Webseite veröffentlichen. Sie ist für verschiedene Handy-Typen kostenlos unter http://www.smartrunner.de erhältlich.

"Am Imagine Cup hat uns gereizt, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, unser Projekt der Öffentlichkeit zu präsentieren", erinnert sich Rolf Kluge. "Wir wollen mit SmartRunner eine breite Bevölkerungsschicht motivieren, mehr Outdoor-Sport zu treiben und die Erfolge sichtbar zu machen. Mittlerweile haben bereits zehntausende Nutzer über 60.000 Strecken veröffentlicht und täglich kommen hunderte neue Tracks hinzu."

Weitere Informationen
Imagine Cup 2010: http://www.imaginecup.de
UN-Millenniumsziele: http://www.millenniumcampaign.de
Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 58,44 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2009; 30. Juni 2009). Der operative Gewinn im Fiskaljahr 2009 betrug 20,36 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 31.500 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Im Mai 2003 wurde in Aachen das European Microsoft Innovation Center (EMIC) eröffnet. Es hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services

Ansprechpartner Microsoft
Microsoft Deutschland GmbH
Barbara Steiger
Communications Manager Entwicklungssoftware

Barbara Steiger | Microsoft Presseservice
Weitere Informationen:
http://www.microsoft.de/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)
26.05.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften