Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

MFG fördert ab 2011 auch Games

16.12.2010
Für die Entwicklung qualitätsvoller Medienapplikationen mit interaktiven filmrelevanten Bewegtbild-Inhalten, wie beispielsweise digitale Lernspiele oder Anwendungen für mobile Endgeräte, stellt die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg ab 1. Januar 2011 ein jährliches Förderbudget von 500.000 Euro bereit.

Medienminister Helmut Rau: „Mit der Förderung qualitativ hochwertiger interaktiver Medienapplikationen wollen wir Anreize für die Gamesbranche schaffen und verstärkt Alternativen zu den so genannten Action-Spielen im pädagogisch wertvollen Segment entwickeln. Damit setzen wir nicht nur eine wichtige Empfehlung der neuen Filmkonzeption um.

Wir unterstützen auch Kinder und Jugendliche mit anspruchsvollen interaktiven Anwendungen beim konstruktiven Umgang mit Medien und neuen Technologien. Mithilfe der qualitätsvollen Ausrichtung des Förderprogramms wollen wir dabei gezielt die vielfältigen Aktivitäten der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg um weitere medienpädagogische Angebote ergänzen“.

Für das ab 2011 neu aufgelegte Förderprogramm „Digital Content Funding (DCF)“ stellen die MFG Filmförderung und die MFG Medienentwicklung bereichsübergreifend Mittel in Höhe von insgesamt 500.000 Euro pro Jahr zur Verfügung, mit denen unter anderem die Entwicklung und Herstellung von pädagogisch und kulturell wertvollen Computerspielen und sonstigen anspruchsvollen interaktiven Produkten auf allen Plattformen unterstützt werden soll.

Mit dem Förderprogramm erhalten Unternehmen Anreize, auch in die Entwicklung von Serious Games, also Computerspielen für Lern- oder Trainingszwecke, zu investieren. Ein einzelnes Projekt kann mit einem bedingt rückzahlbaren, zinslosen Darlehen von bis zu 120.000 Euro unterstützt werden.

In Baden-Württemberg ist eine überaus aktive und vielfältige Games-Branche mit großen und kleinen Unternehmen beheimatet. Das belegt eine aktuelle Studie der MFG Medienentwicklung. So finden sich im Südwesten sowohl Weltmarktführer wie die Karlsruher Gameforge AG als auch zahlreiche Klein- oder Kleinstunternehmen mit hohem Spezialisierungsgrad wie etwa die Ludwigsburger Korion GmbH, die beispielsweise Trainingsszenarien für Unternehmensprozesse entwickelt.

Wichtige Voraussetzung für die Förderanträge: Der zu erzielende Baden-Württemberg-Effekt muss – bezogen auf die Fördersumme – mindestens 100 Prozent betragen, bei Antragssummen über 20.000 Euro mindestens 120 Prozent. Das heißt, dass mindestens in Höhe der Fördermittel Projektausgaben in Baden-Württemberg getätigt werden müssen.

Förderanträgen sind eine projektgerechte Beschreibung oder andere geeignete Visualisierungshilfen, eine Kalkulation und ein Finanzierungsplan beizufügen. Über die Anträge entscheidet die MFG geschäfts­bereichsüber­greifend.

„Im Zuge der fortschreitende Medienkonvergenz freuen wir uns, dass wir die jahrelang erprobte Expertise aus der MFG Filmförderung mit dem vertieften interaktiven und digitalen Know-how der MFG Medienentwicklung in diesem Förderprogramm gebündelt haben“, erklärten die MFG-Geschäftsführer Gabriele Röthemeyer und Klaus Haasis.

Der Vergabeprozess der Fördermittel unterscheidet sich je nach Förderhöhe. Anträge mit einer Fördersumme von bis zu 20.000 Euro können laufend gestellt werden. Über diese entscheiden die beiden Geschäftsführer der MFG in der Regel innerhalb von sechs Wochen. Über Anträge mit höheren Fördersummen entscheidet eine mindestens fünfköpfige Jury, die zweimal jährlich tagen wird. Die entsprechenden Antragsfristen werden noch bekanntgegeben.

Detaillierte Informationen zur Antragsstellung und eine persönliche Beratung stehen voraussichtlich ab Mitte Januar 2011 auf den Internetseiten von MFG Filmförderung und MFG Medienentwicklung zur Verfügung.

Pressekontakte:

MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg
Geschäftsbereich Medienentwicklung
Silke Ruoff
Telefon 0711 90715-316
Telefax 0711 90715-350
Email: ruoff@mfg.de

MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg
Geschäftsbereich Filmförderung
Uwe Rosentreter
Telefon 0711 90715-407
Telefax 0711 90715-450
Email rosentreter@mfg.de

Silke Ruoff | MFG
Weitere Informationen:
http://www.mfg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Energieträger: Biogene Reststoffe effizienter nutzen

29.03.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Rostocker Forscher wollen Glyphosat „entzaubern“

29.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

29.03.2017 | Physik Astronomie