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Medienethik-Award META 2009: Auszeichnung für Wertevermittlung in Jugendmedien

15.12.2009
Studierende der Hochschule der Medien (HdM) vergeben am 14. Januar 2010 zum siebten Mal den Medienethik-Award META. Im Anschluss an das HdM-Symposium zur Medienethik werden hochwertige journalistische Beiträge zum Thema "Wertevermittlung in Jugendmedien" ausgezeichnet.

Der META 2009 steht unter dem Motto "Grenzgänger, Hoffnungsträger und Selbst(er)finder" und wird in den Kategorien Print, Online und TV vergeben. Die Preisverleihung eröffnet Heribert Rech, Innenminister des Landes Baden-Württemberg. Durch den Abend führt SWR-Moderator Sven Rex.

Gäste sind herzlich willkommen. Um Anmeldung unter http://www.hdm-stuttgart.de/meta/anmeldung bis zum 7. Januar 2010 wird gebeten. Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr im Foyer der HdM, Nobelstraße 10 in 70569 Stuttgart.

Der Medienethik-Award wird seit 2003 von Studierenden des Studiengangs Medienwirtschaft an Journalisten, Redaktionen und andere Medienschaffende verliehen. Die Preisträger werden von einer studentischen Jury ausgewählt - Studierende der Medienwirtschaft des Sommersemesters 2009. Sie haben journalistische Beiträge anhand der sogenannten "MediaCharta", dem eigens für diesen Preis erstellten Kriterienkatalog, analysiert.

Qualitätssiegel

Der META versteht sich als Qualitätssiegel für wertebewusste und ethisch orientierte Medieninhalte. Hinter der Vergabe steht das Ziel, Medienschaffende sowie die Gesellschaft für ethische Fragestellungen in der Medienproduktion zu sensibilisieren. "Mit dem META heben wir positive Beispiele eines gesellschaftlich verantwortungsvollen und wertebewussten Journalismus hervor", erklärt Alice Haußer, Mitglied der studentischen Jury.

Im Wintersemester 2009/2010 wirken über 60 Studierende am Medienethik-Award META mit. Sie werden von Professorin Dr. Petra Grimm, Ethikbeauftragte der HdM und Dekanin der Fakultät Electronic Media und Karla Neef, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Medienwirtschaft, betreut. "Ein wichtiges Ausbildungsziel ist es, die Studierenden als zukünftige Medienschaffende dafür fit zu machen, innovative und wertebewusste Medieninhalte zu entwickeln. Das Projekt META ist Bestandteil der Value Studies, in denen die Studierenden lernen, journalistische Qualität in den Medien zu reflektieren", erklärt Grimm. "Beim META 2009 wurde das Thema 'Wertevermittlung in Jugendmedien' ausgewählt, um aufzuzeigen, dass auch die Generation Online Vorbilder für werteorientierte Medienangebote braucht, um ihre Medienkompetenz in inhaltlicher Hinsicht zu stärken", erläutert die Ethikbeauftragte der HdM.

Wechselnde Fragestellungen

Der Medienethik-Award META wird einmal jährlich zu wechselnden Fragestellungen aus der Medienethik vergeben. Bisherige Themen waren "Wertevermittlung in der politischen Berichterstattung", "Crossmediale Konzepte von Kinder- und Jugendmedien", "Zukunft der Gesellschaft und nachhaltige Entwicklung", "Bildung und Medien", "Wirtschaft und Ethik" und "Kriegsberichterstattung im Irakkrieg".

Das Projekt META wird von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), dem Referat für Technik- und Wissenschaftsethik an den Fachhochschulen des Landes Baden-Württemberg (rtwe), der Evangelischen Kreditgenossenschaft eG, von Meyle+Müller und der Stuttgarter Zeitung unterstützt.

Kontakt:
Prof. Dr. Petra Grimm
Ethikbeauftragte der HdM und Dekanin der Fakultät Electronic Media
Telefon: 0711 8923 2234
E-Mail: grimm@hdm-stuttgart.de
Julia Rick und Claudia Katzmeier
META-Projekt-Team, Studierende der Medienwirtschaft
Telefon: 0176 2955 8187 und 0176 2283 7996
E-Mail: meta_marketing@studiengang-medienwirtschaft.org

Kerstin Lauer | idw
Weitere Informationen:
http://www.hdm-stuttgart.de/meta
http://www.hdm-stuttgart.de/mw

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