Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Martin Jinek mit Vallee Young Investigator Award ausgezeichnet

06.08.2015

Martin Jinek, Professor am Biochemischen Institut der Universität Zürich, hat den diesjährigen Vallee Young Investigator Award erhalten. Der internationale Preis zeichnet ausserordentliche Leistungen junger Forscherinnen und Forscher im Bereich Biomedizin aus. Er ist mit einem Preisgeld von 250'000 US-Dollar dotiert.

Professor Martin Jinek beschäftigt sich schwergewichtig mit einem ausgeklügelten bakteriellen Abwehrmechanismus, dem sogenannten CRISPR-System, das heutzutage im Bereich der Gentechnologie vielseitig eingesetzt wird.


Professor Martin Jinek erhält den Vallee Young Investigator Award für seine ausserordentliche Leistung im Bereich Biomedizin.

UZH

In seinen neusten Arbeiten ist es ihm gelungen, die genaue Funktionsweise des Systems und der daran beteiligten Komponenten bis aufs atomare Niveau aufzuklären. Mit diesen Erkenntnissen eröffnen sich neue Möglichkeiten für eine gezielte Anwendung in der Gentherapie, etwa in der Behandlung von Erbkrankheiten.

Der 35-jährige Martin Jinek hat an der Universität Cambridge studiert und seinen Doktortitel in Heidelberg erworben. Vor zwei Jahren ist er nach einem mehrjährigen Forschungsaufenthalt an der University Berkeley, Kalifornien, ans Biochemische Institut der Universität Zürich gekommen.

Die erfolgreiche Forschung von Professor Jinek wurde bereits mit Publikationen in renommierten Fachzeitschriften und mit diversen Preisen honoriert. So erhielt er 2013 vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen namhaften Starting Grant sowie den John Kendrew Preis des Europäischen Molekularbiologie Labors (EMBL) in Heidelberg.

Ausserdem wurde Martin Jinek mit dem diesjährigen Friedrich Miescher Preis ausgezeichnet – einer der wichtigsten nationalen Auszeichnungen für junge Forscher.

Vallee Young Investigator Award

Die Vallee Foundation, Boston verleiht jedes Jahr den Vallee Young Investigator Award an junge Wissenschaftler für ausserordentliche Forschungsarbeit in der Biomedizin. Ausschlaggebend für die Auszeichnung sind u.a. die Originalität, die Innovationsleistung, die Qualität und Unabhängigkeit der Forschung. Das Preisgeld von 250'000 US-Dollar soll der Grundlagenforschung zugute kommen.

Weitere Informationen:

http://www.mediadesk.uzh.ch/articles/2015/martin-jinek-mit-vallee-young-investig...

Evelyne Brönnimann | Universität Zürich

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht EU-Förderung in Millionenhöhe für Regensburger Wissenschaftler
21.04.2017 | Universität Regensburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie