Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Margherita-von-Brentano-Preis 2009 und 2010 verliehen

11.05.2010
Der Margherita-von-Brentano-Preis der Freien Universität Berlin für herausragende Leistungen in der Frauenförderung und Geschlechterforschung ist in diesem Jahr der Germanistin Prof. Dr. Barbara Hahn verliehen worden.

Die Auszeichnung ist mit 11.000 Euro dotiert, die Preisverleihung fand gestern statt. Geehrt wurden bei der Veranstaltung auch die Preisträger für das Jahres 2009: die Direktorin des Einsteinforums Prof. Dr. Susan Neiman, die Historikerin Iris Nachum und der Philosoph Prof. Dr. Peter McLaughlin.

Professorin Susan Neiman, Professor Peter McLaughlin und Iris Nachum wurden für die umfassende Aufarbeitung und Veröffentlichung des Nachlasses Margherita von Brentanos geehrt, die von 1970 bis 1972 erste Vizepräsidentin der Freien Universität war. Damit steht dieses Material der Öffentlichkeit erstmals zur Verfügung. Seit Ende der neunziger Jahre haben sich Susan Neiman und Peter McLaughlin, ehemalige Studierende bei Margherita von Brentano, intensiv mit der Aufarbeitung des Nachlasses der Philosophin und Schülerin Heideggers beschäftigt. Unterstützt wurden sie durch Iris Nachum. Das Projekt ist ein bedeutender Beitrag zur Geschichte der deutschen Kultur- und Geisteswissenschaften und zur Geschichte der Freien Universität Berlin.

Professorin Barbara Hahn, die Preisträgerin des Jahres 2010, wurde für die Rekonstruktion der Geschichte weiblicher Intellektualität und die Aufarbeitung der Werke von geisteswissenschaftlich tätigen Frauen geehrt. Sie widmete Jahrzehnte ihrer wissenschaftlichen Arbeit Denkerinnen wie Hannah Arendt und Rahel Varnhagen. Die Aufbereitung des Nachlasses Varnhagens ist ein Meilenstein für die deutsche Literaturgeschichte. Barbara Hahn hat sich im Rahmen ihrer Projekte intensiv für die Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses eingesetzt. Dieses Engagement trägt nicht zuletzt dazu bei, die internationale Vernetzung der Freien Universität Berlin auszubauen, insbesondere im Bereich der Literaturwissenschaften.

Mit dem seit 1995 verliehenen Preis ehrt die Freie Universität persönliches Wirken oder hervorragende Projekte in der Frauenförderung und der Geschlechterforschung. Er ist einer der höchstdotierten seiner Art. Der Preis wurde übergeben durch die Vizepräsidentin der Freien Universität, Prof. Dr. Christine Keitel-Kreidt. Die Laudatio auf die Preisträgerinnen und den Preisträger hielt Prof. Dr. Irmela von der Lühe vom Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gern:
Mechthild Koreuber, Zentrale Frauenbeauftragte der Freien Universität Berlin,
Telefon: 030 / 838- 54259, E-Mail: frauenbeauftragte@fu-berlin.de

Christine Boldt | idw
Weitere Informationen:
http://www.fu-berlin.de/mvb

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über 1,6 Millionen Euro für Forschung im Bereich Innovative Materialien und Werkstofftechnologie
17.05.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht MHH-Forscher beleben Narbengewebe in der Leber wieder
16.05.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie