Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leuphana-Startwoche: Europas größter Gründerwettbewerb

02.10.2012
1.800 Erstsemester entwickeln neue Geschäftsideen für Nachhaltigkeit und Digitale Medien – Eröffnung mit Bundeswirtschaftsminister Rösler – Viele Wissenschaftler und Unternehmer mit dabei

Die Leuphana Universität Lüneburg ist im Oktober Schauplatz von Europas größtem Startup-Wettbewerb an einer Hochschule. Fünf Tage lang entwickeln rund 1.800 Erstsemester innovative Geschäftsideen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Social Entrepreneurship, Digitale Medien und Dienstleistungen.

Begleitet werden sie von renommierten Wissenschaftlern und erfolgreichen Unternehmern. Am Ende der Leuphana Startwoche zeichnet eine prominent besetzte Jury die besten Konzepte aus. Das Bundeswirtschaftsministerium übernimmt die Schirmherrschaft des Gründerwettbewerbs. Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, hält am 8. Oktober den Eröffnungsvortrag.

In insgesamt 120 Teams werden die Studierenden an der Ausarbeitung ihrer Gründungsideen feilen. Arbeitsgrundlage ist die jeweils eigenständige Analyse der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Megatrends der kommenden zehn Jahre. Die Gründungsprojekte der Studienanfänger haben ein klares Ziel: Sie sollten sich langfristig tragen sowie Antworten auf gesellschaftlich und betriebswirtschaftlich relevante Fragen geben. „Selbstständigkeit verbindet sich für uns nicht nur mit der Gründung von Unternehmen, sondern heißt auch, Ideen zu verwirklichen, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und die Gesellschaft von morgen zu gestalten“, sagt Holm Keller, hauptberuflicher Vizepräsident der Leuphana Universität Lüneburg. „Das ist die Botschaft unserer Startwoche 2012.“
Die Gewinner des Gründerwettbewerbs bekommen die Gelegenheit, ihre Idee auch außerhalb der Universität zu präsentieren und so weitere Unterstützung für ihr Vorhaben zu finden. Das Siegerteam wird bei der HY Startup Competition während des Media Entrepreneurs Day in Berlin am 16. Oktober teilnehmen können. Die Hauptpartner der HY Startup Competition sind hub:raum, der Inkubator der Deutschen Telekom, und die Axel Springer AG.

Mitglieder der Jury der Startwoche sind unter anderem Stefan Kapferer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Juryvorsitz), Dr. Bernd Kundrun, der frühere Vorstandsvorsitzende des Hamburger Verlagshauses Gruner + Jahr, Dr. Sabine Johannsen, Vorstandsmitglied der NBank, und Leuphana-Vizepräsident Holm Keller. Darüber hinaus stehen mehr als 60 namhafte Unternehmer aus ganz Deutschland den Studenten mit ihrer Erfahrung und ihrem Gründer-Know-How zur Seite.

Parallel zur Startwoche werden die Gewinner des von der Leuphana ausgeschriebenen Gründungswettbewerbs „Leuphana Business Accelerator“ ausgewählt und im Rahmen der „Night of the Start-Ups!“ am 10. Oktober geehrt.

Die Startwoche der Leuphana Universität Lüneburg gehört zu den herausragenden Ereignissen in und um die Hochschule der alten Hansestadt. Im vergangenen Jahr hatten die Erstsemester Kernpunkte eines neuen Gesundheitssystems entwickelt und das Konzept später dem Europäischen Parlament vorgetragen. Davor hatten weltbekannte Künstler bei der Artotale die Stadt Lüneburg in ein Streetart-Museum verwandelt.

Die Leuphana Universität Lüneburg versteht sich als öffentliche Universität für die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Ihr deutschlandweit einmaliges Studienmodell wurde mehrfach ausgezeichnet. An der Leuphana studieren rund 7.300 junge Menschen.

Henning Zuehlsdorff | idw
Weitere Informationen:
http://www.leuphana.de/startwoche

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

nachricht CRTD erhält 1.56 Millionen Euro BMBF-Förderung für Forschung zu degenerativen Netzhauterkrankungen
24.05.2017 | DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien TU Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten

CRTD erhält 1.56 Millionen Euro BMBF-Förderung für Forschung zu degenerativen Netzhauterkrankungen

24.05.2017 | Förderungen Preise

Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene

24.05.2017 | Förderungen Preise