Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leuchtturmprojekt „Energy Efficiency Center“ wird mit dem Bayerischen Energiepreis ausgezeichnet

16.10.2014

Das Forschungs- und Demonstrationsgebäude „Energy Efficiency Center“ des ZAE Bayern überzeugt durch die dort eingesetzten innovativen Effizienztechnologien und die gelungene Synthese von anspruchsvoller Architektur und Energieeffizienz und gewinnt den Bayerischen Energiepreis.

Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Maritim Hotel Nürnberg wurde dem ZAE Bayern für sein Leuchtturmprojekt „Energy Efficiency Center“ der Bayerische Energiepreis 2014 vom Staatsekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer, verliehen.


Dachansicht des Energy Efficiency Centers mit seinen lichtdurchlässigen Membranen zur Tageslichtbeleuchtung

copyright: ZAE Bayern, Foto: Petra Hoeglmeier

Im Zeitraum August 2010 bis Februar 2014 hat das ZAE Bayern ein innovatives Forschungs- und Demonstrationsgebäude – das Energy Efficiency Center (EEC) – in Würzburg erstellt, das eine Vielzahl von neuen Energieeffizienztechnologien bündelt und demonstriert.

Das ehrgeizige Vorhaben wurde im Rahmen des Förderschwerpunktes „Forschung für Energieoptimiertes Bauen (EnOB)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie durch das Bayerische Wirtschaftsministerium gefördert und von zahlreichen Partnern unterstützt. Das Gebäude wurde als Experimentiergebäude konzipiert, an dem verschiedene neuartige Entwicklungen im Gebäudebereich unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten erprobt werden können.

In einem abgestimmten Ansatz wurden hochinnovative energieeffiziente Technologien in der Gebäudehülle integriert, die in Verbindung mit einer intelligenten Gebäudetechnik zu einer hohen Primärenergieausbeute führen. So konnte die Vereinbarkeit von Energieeffizienz, Nutzungsanforderungen und ansprechender Architektur überzeugend unter Beweis gestellt werden.

Prof. Dr. Vladimir Dyakonov, Vorstand und Wissenschaftlicher Leiter des ZAE Bayern, ist besonders stolz auf die Vielzahl von Kooperationen, die im Rahmen dieses Projekts entstanden sind. „Es war während des ganzen Projekts ein großer Teamgeist zu spüren. Architekten, Planer, Industrie und die ZAE-Wissenschaftler aus allen Bereichen haben hier Hand in Hand intensiv zusammengearbeitet.

Nur so konnte das ambitionierte Vorhaben so erfolgreich verlaufen und das hochinnovative Gesamtkonzept umgesetzt werden.“ „Das Schöne daran ist, dass diese Kooperationen zum großen Teil über das Projekt hinaus fortgesetzt werden. Mit diesem Gebäude haben wir zudem ein einzigartiges Forschungsinstrument an der Hand, mit dem wir zukünftig praxisnah neue Technologien vor Ort testen können“, so führt Dr. Hans-Peter Ebert, Bereichsleiter und Mitglied des erweiterten ZAE-Vorstands, weiterhin aus.

Ein weiteres Novum ist das im EEC integrierte Informationszentrum. Hier werden der breiten Öffentlichkeit, angefangen von Schülern und Jugendlichen über interessierte Laien bis hin zum Fachpublikum, die Themen Energie, energieeffizientes Bauen und Nachhaltigkeit anschaulich näher gebracht. Rund 4000 Besucher haben seit der Eröffnung des Gebäudes im Juni vergangenen Jahres diese Ausstellung besucht.

Die Verbindung von kooperativer Forschung, Entwicklung, Demonstration und Information an einem Ort und die integrale Betrachtung von Gebäudethemen, angefangen von Materialien über Komponenten bis hin zu Systemen, soll dazu beitragen, schneller Innovationen aus der Forschung in die Praxis zu überführen und die notwendige Technologieakzeptanz zu fördern – letztlich mit dem Ziel, eine höhere Energieeffizienzsteigerungsrate für den Gebäudebereich zu erreichen.

Weitere Informationen:

http://www.energy-efficiency-center.de

http://www.zae-bayern.de

Anja Matern-Lang | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Spitzenforschung vom Nanodraht bis zur Supernova: Fünf ERC Consolidator Grants für die TU München
14.12.2017 | Technische Universität München

nachricht Leibniz-Preise 2018: DFG zeichnet vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler aus
14.12.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was für IT-Manager jetzt wichtig ist

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

30 Baufritz-Läufer beim 25. Erkheimer Nikolaus-Straßenlauf

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten