Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit Leidenschaft und Lithium-Ionen zur Nummer Eins beim Akkuschrauberrennen

08.06.2009
Beim Akkuschrauberrennen in der Sparkassenarena in Hildesheim fuhr das Team Windstärke 18 V der Fachhochschule OOW Emden heute auf das Siegertreppchen. Das von zwei Bosch Akkuschraubern angetriebene Fahrzeug sicherte dem Team mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h und einem außergewöhnlichem Design einen der wohl ungewöhnlichsten Spitzenplätze in der Rennsport-Welt.
Punkt 18:00 Uhr knallten die Sektkorken in der Sparkassenarena:
Das Team Windstärke 18 V der Fachhochschule OOW Emden gewann mit seinem von zwei Bosch Akkuschraubern mit Lithium-Ionen-Technik angetriebenen Fahrzeug-Prototyp bei Deutschlands einzigartigem Akkuschrauberrennen. Den zweiten Platz erreichte das Team Bora Bora von der Fachhochschule Wiesbaden, Platz Drei ging an das Team Helden für Geschwindigkeit der HfG Schwäbisch Gmünd. Vor 1.200 Zuschauern traten insgesamt 16 Teams von 12 Hochschulen mit ihren Boliden gegeneinander an.
Die Idee des Rennens ist ebenso einfach wie überraschend:
Fahrzeuge, die von Akkuschraubern angetrieben werden und auf denen eine Person fahren kann, werden auf einen Parcours geschickt. Es zählt außer Geschwindigkeit auch technische Raffinesse und gestalterische Gesamtinszenierung. Zum sechsten Mal richtete die Fakultät der Gestaltung der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) das Akkuschrauberrennen in Hildesheim aus. "Nach vielen Monaten der Vorbereitungen mit einem 30-köpfigen Organisationsteam sind wir überglücklich, dass alles reibungslos geklappt hat. Nun gönnen wir uns eine kurze Verschnaufpause um im kommenden Jahr mit den Planungen für das Akkuschrauberrennen 2011 zu beginnen", sagte Organisatorin Prof. Barbara Kotte von der Fakultät Gestaltung an der HAWK Hildesheim. "Auch für die Teams ist es toll, ihre monatelange Arbeit und ihren Erfindungsreichtum vor so vielen Menschen präsentieren zu können."

Deutschlandweit hatten sich 60 Studierende aus technischen und gestalterischen Studiengängen für das Rennen angemeldet. Die Teams kamen von den Hochschulen Coburg, FH OOW Emden, FH Wiesbaden, HfbK Hamburg, HAWK Hildesheim, KISD Köln, Hochschule Pforzheim, Uni Wuppertal, HfG Schwäbisch Gmünd, FH Hannover, Stiftung Bauhaus und von der Kunsthochschule Kassel.

Jedes Team wurde vom Hauptsponsor Bosch Power Tools mit zwei Akku-Bohrschraubern PSR 18 LI-2 ausgerüstet, die als Antriebsaggregate in den Fahrzeugen verbaut wurden. Außerdem erhielten die Teams 500 Euro Startkapital. Die Gewinner der Fachhochschule OOW Emden machten ihre Sache am besten. Mit einer auffälligen grünen, dreirädrigen Metallleichtbaukonstruktion aus Aluminium entschieden der Fahrer Björn Schlingmann und sein Team Windstärke 18 V nicht nur den Wettbewerb für sich, sondern erhielten auch den Designpreis, der vom Publikum vergeben wurde.

Unter dem Beifall der Zuschauer nahm das Siegerteam den Pokal in Form eines Akkuschraubers aus Eis in Empfang. Aus einem mannshohen Eisblock hatte der Künstler Horst Birekoven die Trophäe während des Rennens mit Werkzeugen von Dremel angefertigt.

Die Wertungen in der Übersicht:
1. Platz: Windstärke 18 V, Fachhochschule OOW Emden 2. Platz: Bora Bora, Fachhochschule Wiesbaden 3. Platz: Helden für Geschwindigkeit, Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

Publikumspreis: Windstärke 18 V, Fachhochschule OOW Emden

Organisation:
HAWK, Fakultät Gestaltung
Prof. Barbara Kotte und Prof. Andreas Schulz Kaiserstraße 43-45
31134 Hildesheim
E-Mail: akkuschrauberrennen@hawk-hhg.de

Dr. Michael Schmidtke | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.bosch.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen
06.12.2016 | Technische Universität Clausthal

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie