Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leibniz fördert exzellente junge Wissenschaftler mit zwei neuen Großprojekten in Magdeburg

04.12.2014

Das Leibniz-Institut für Neurobiologie setzt sich mit zwei neuen Projekten gezielt für exzellente junge Forscher ein, die sich für eine Stelle als Postdoktorand entschieden haben.

Dazu wurde ein Leibniz-Postdoc-Netzwerk ins Leben gerufen, was den jungen Neurowissenschaftlern eine professionelle Ausbildung und Qualifizierung für Führungsaufgaben in der Wissenschaft bieten wird.

Auch der gegen starke Konkurrenz gewonnene ScienceCampus des Center for Behavioral Brain Sciences (CBBS), kurz CBBS-ScienceCampus, wird dieses Ziel unterstützen. Insgesamt rund 1,8 Millionen Euro fließen zusammen in beide Projekte, die von der Leibniz-Gemeinschaft und dem Land Sachsen-Anhalt gefördert werden.

Das LIN hat sich mit dem Leibniz-Postdoc-Netzwerk die Unterstützung von jungen Wissenschaftlern auf die Fahne geschrieben, die nach ihrer Promotion als Postdoktorand in erste, von ihnen selbst entwickelte Forschungsprojekte eingebunden sind.

Mit dem Netzwerk, in das auch Arbeitsgruppen der Otto-von-Guericke-Universität (OVGU) eingebunden sind, sollen sowohl die Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern auf nationaler oder internationaler Ebene als auch die Anknüpfungspunkte zu den jeweiligen Anwendungsbereichen verbessert werden. Das Netzwerk bietet außerdem Weiterbildungen und den Austausch mit Mentoren, die den Postdoktoranden zur Seite stehen.

Die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern in der Postdoc-Phase auf dem Gebiet der verhaltensorientierten Hirnforschung steht auch beim CBBS-ScienceCampus im Mittelpunkt. Die Leibniz-Gemeinschaft hat hierfür Ende November ihre Förderzusage für einen Zeitraum von vier Jahren ausgesprochen. Gemeinsam mit der OVGU und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Magdeburg wird das LIN den CBBS-ScienceCampus zum 1. Januar 2015 offiziell ins Leben rufen.

Die eingeworbenen Mittel sollen zur Förderung der frühen Sichtbarkeit von jungen Neurowissenschaftlern nach der Promotion eingesetzt werden – unter anderem durch die Kofinanzierung der Stellen, die Unterstützung bei der Organisation internationaler Tagungen und die Teilnahme an Management-Kursen.

Das CBBS wurde bereits 2007 als Forschungszentrum der OVGU und Dachorganisation der Magdeburger Neurowissenschaftler gegründet. Es hat derzeit 80 Mitglieder aus sechs Fakultäten der OVGU, dem LIN und dem DZNE Magdeburg. Aus Mitteln der Exzellenzoffensive des Landes Sachsen-Anhalt wurden im Rahmen des CBBS kompetitive Programme zur Förderung der Wissenschaftler aufgelegt, die den Grundstein für mehrere Sonderforschungsbereiche und EU-Projekte bilden.

Das Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg ist ein Zentrum für Lern- und Gedächtnisforschung.

Sophie Ehrenberg | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.lin-magdeburg.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit