Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Laser Induzierte Schäumung unter Top 100 Innovationen, die die Welt verändern werden

06.05.2010
BUDENHEIM Technologie auf Weltausstellung Expo 2010 ausgezeichnet

Neue BUDENHEIM Technologien setzen Maßstäbe: Das von Budenheim maßgeblich entwickelte Verfahren der "Laser Induzierten Schäumung (LIS)" wurde heute in Shanghai auf der Weltausstellung Expo 2010 ausgezeichnet.

Das LIS Verfahren wurde als eine von 100 Innovationen benannt, die die Welt verändern werden, und wird im Science-Pavillon der Living Future Young Expo vorgestellt. Es wird dort bis zum Ende der Weltausstellung am 31. Oktober zu sehen sein.

Das LIS Verfahren ist eine revolutionäre Kombination von Lasertechnologie und Absorbertechnologie einerseits und Materialschutz andererseits und ermöglicht die Erzeugung von taktilen, durch Berührung erfassbaren Schriften in Kunststoffoberflächen.

Mit Hilfe eines Lasers wird auf einer Kunststoffoberfläche eine erhabene Schrift erzeugt. Die Besonderheit: Es handelt sich weder um einen Aufkleber noch um sonstige leicht zu lösende Anlagerungen. Die Schrift wird aus dem Kunststoff selbst herausgebildet.

Der Laser erzeugt die taktile Oberfläche. Durch das Auftreffen des Laserstrahls erwärmt sich die Matrix, gleichzeitig wird eine Reaktion in Gang gesetzt, die zum Aufschäumen des Kunststoffes führt. Dieses Aufschäumen wiederum erzeugt die fühlbare Schrift.

Der Einsatz eines speziellen Additivs in der Polymerstruktur des Kunststoffs führt außerdem zu dauerhaftem Hygieneschutz und lebenslangem Flammschutz. Er hemmt das Wachstum gefährlicher Bakterien und Pilze und schützt vor Brand und Flammen.

Das auf der Weltausstellung vorgestellte Exponat zeigt den Einsatz dieser Technologie in der Herstellung von Blindenschrift: An Orten, wo Blinde sich häufig erst mühsam zurechtfinden müssen, wird diese Innovation künftig für schnelle Orientierung sorgen.

Weitere Anwendungsfelder liegen in der Beschriftung von Bedarfsgegenständen und Baumaterialien, der Fertigung von Komponenten der Automotive-Industrie, und nicht zuletzt aufgrund des lebenslangen integrierten Hygieneschutzes in der Medizintechnik.

Redaktioneller Hinweis:

Das Traditionsunternehmen Budenheim ( www.budenheim.com ) hat seinen Ursprung im gleichnamigen Städtchen in Rheinhessen und gilt heute auf den Märkten der Welt als kundennaher Spezialist für hochwertige Phosphate und Spezialchemie. Budenheim produziert mit 650 Mitarbeitern mehr als 1.000 Produkte für rund 6.000 Kunden. Das sind in einem Jahr 230.000 Tonnen Phosphate für technische Anwendungen, Lebensmittel, Medikamente und Wasseraufbereitung in über 100 Ländern.

Mit einer Philosophie, geprägt von Innovationskraft und Forschungsdrang erschließt sich Budenheim darüber hinaus immer weitere Märkte. Budenheim Deutschland ist heute eine der weltweiten Produktionsstätten und Sitz der Geschäftsführung des globalen Unternehmens.

Michael Demmler | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.budenheim.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten