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Landesfinale „Jugend forscht“ zum 32. Mal an der TU Clausthal

15.03.2012
„Uns gefällt, was Du im Kopf hast!“

Mit diesem Slogan mobilisiert Deutschlands bekanntester Schülerwettbewerb „Jugend forscht“ in diesem Jahr seine Teilnehmer. Vom 19. bis 21. März treffen sich die besten Jungforscher Niedersachsens zum 32. Mal in der Aula der TU Clausthal, um ihre Landessieger zu ermitteln.

Insgesamt haben sich 66 Schüler und Auszubildende im Alter von 14 bis 21 Jahren für den Landesentscheid im Oberharz qualifiziert. Sie stellen 41 Projekte vor.

Die Öffentlichkeit ist am Mittwoch, 21. März, zwischen 10 und 15 Uhr eingeladen, sich die innovativen Arbeiten und Lösungen der Nachwuchstüftler anzuschauen. Um 15.30 Uhr beginnt in der Aula eine Feierstunde, in der die Jury die Niedersachsen-Sieger kürt.

Wie in den vergangenen drei Jahren hat auch dieses Mal jemand aus dem Landkreis Goslar den Sprung vom Regionalwettbewerb zum Landesfinale geschafft. Anna Sophie Rokitta von der Robert-Koch-Schule in Clausthal-Zellerfeld stellt ihr Projekt „Proteine – Mehr Köpfchen als Muskeln“ vor. Die 16-jährige Gymnasiastin ist bereits zum zweiten Mal in ihrer Heimatstadt am Start. Im Vorjahr wurde sie zusammen mit ihrer Mitschülerin Bianca Böhm Landessiegerin in der Kategorie Biologie. Das Duo hatte die Durchlässigkeit von Eierschalen untersucht.

Außer in der Biologie stellen die pfiffigen Schüler und Azubis in sechs weiteren naturwissenschaftlichen und technischen Kategorien Projekte vor. Abiturienten aus Nienburg simulieren beispielsweise im Bereich der Arbeitswelt eine Notfallevakuierung ihrer Schule. Im Themenfeld Mathematik/Informatik untersuchen Braunschweiger Schüler GPS-Daten auf Fehleranfälligkeit. Und in den Kategorien Physik, Technik sowie Geo- und Raumwissenschaften werden mehrfach aktuelle Energie- und Umweltfragen aufgegriffen, etwa „Kohle, Erdöl, Atomkraft – und jetzt?“

„Zwei Jugendliche, Marijke Siemens vom Wilhelm Gymnasium Braunschweig und Fabian Heimann vom Athenaeum Stade, sind sogar mit jeweils zwei Projekten vertreten“, sagt Maria Schütte. Als Patenbeauftragte der TU Clausthal unterstützt die Leiterin der Stabsstelle Weiterbildung und Alumnimanagement seit zwölf Jahren „Jugend forscht“.

Nach guter Tradition verbinden die Organisatoren der TU den Wettbewerb mit einem Schülerinformationstag. So werden am 21. März wieder Hunderte Gymnasiasten aus ganz Norddeutschland die Uni im Oberharz und das „Jugend forscht“-Landesfinale besuchen. „Ziel ist es“, betont Maria Schütte, „junge Menschen für ein Studium an der TU Clausthal zu begeistern.“ Und dies gilt nicht nur für die Landessieger, die sich für die Teilnahme am Bundesfinale von „Jugend forscht“ in Erfurt (17. bis 20. Mai) qualifizieren. Alle Besucher sollen die Technische Universität im Harz, die für einen persönlichen Umgang mit ihren Studierenden steht, in guter Erinnerung behalten.

Christian Ernst | idw
Weitere Informationen:
http://www.jufo.tu-clausthal.de/

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