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Land würdigt ThyssenKrupp-Chef als herausragenden Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

17.11.2008
Ekkehard Schulz erhält Innovationspreis des Landes für sein Lebenswerk

Ekkehard D. Schulz, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG, wird heute mit dem Innovationspreis für sein Lebenswerk im Dienste des Innovationslandes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr erstmals vergeben.

Die Landesregierung würdigt Ekkehard Schulz mit diesem Preis als eine herausragende Wissenschaftler- und Unternehmerpersönlichkeit und Schrittmacher für Innovation. "Dass Nordrhein-Westfalen heute ein international wettbewerbsfähiger moderner Werkstoffstandort ist, haben wir wesentlich Ekkehard Schulz zu verdanken", so Innovationsminister Andreas Pinkwart.

Er sei ein Mittler zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, wie man ihn sich nicht überzeugender wünschen könne. Mit Leidenschaft werbe Schulz für die enge Zusammenarbeit von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. "Er ist der Architekt richtungweisender strategischer Partnerschaften auf dem Zukunftsfeld Werkstoffe", so Pinkwart. Paradebeispiel dafür sei das neue europaweit einzigartige Materialforschungsinstitut ICAMS an der Ruhruniversität Bochum, das im Juni mit der Arbeit begonnen hat.

Schulz ist zudem ein deutschland- und europaweit von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik geachteter Botschafter für Innovation. Er setzt sich mit großem Engagement für den Ingenieurnachwuchs ein, wirbt für eine neue Offenheit in der Gesellschaft gegenüber technischem Fortschritt und fordert mit Nachdruck bessere Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen.

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. rer. oec. h. c. Ekkehard Schulz, 67, ist Honorarprofessor an der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld und Ehrendoktor der TU Berlin sowie der RWTH Aachen. Schulz ist seit 1999 Vorstandschef der ThyssenKrupp AG.

Die Auszeichnung wird Pinkwart heute bei einer Abendveranstaltung mit Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers verleihen. Die Laudatio auf Ekkehard Schulz hält Professor Joachim Milberg, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation.nrw.de

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