Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Land fördert Forschungsschwerpunkt Teilhabeforschung

13.09.2012
Teilhabeforschung an der Katholischen Hochschule NRW ist einer von 17 Forschungsschwerpunkten und -verbünden, die das Land NRW über zwei Jahre fördert. Landesweit hatten sich 34 Forscherteams an dem Förderwettbewerb „FH-Struktur“ beteiligt. Vier Millionen Euro stellt das Land den Gewinnern bis 2014 zur Verfügung. Die KatHO NRW fördert den Forschungsschwerpunkt anschließend weitere zwei Jahre.

Verglichen mit der Forschungsinfrastruktur an Universitäten sind Fachhochschulen bisher eher benachteiligt: Die Lehrenden haben ein höheres Lehrdeputat, das heißt, es bleibt weniger Zeit für Forschung.

Der klassische Mittelbau, der wichtige Unterstützung in der Forschungsarbeit leistet, befindet sich noch im Aufbau. Eine Förderung über einzelne Projekte hinaus fehlt. Abhilfe schaffen soll „FH Struktur“: Die Förderung dient dem Aufbau langfristiger Forschungsstrukturen, aus denen im besten Fall größere nationale oder internationale Forschungsverbünde entstehen sollen.

Der Forschungsschwerpunkt Teilhabeforschung ist einer der jüngsten der KatHO NRW. Er ist interdisziplinär und abteilungsübergreifend: Die ForscherInnen in Aachen beschäftigen sich vor allem mit Fragen rund ums Thema Alter, die KollegInnen in Münster stärker mit dem Thema Behinderung.

An diesen Standorten sollen vor allem Personalstellen geschaffen werden. „Die neuen Kollegen sollen uns unter anderem dabei helfen, neue Projekte zu akquirieren, Projektanträge zu stellen, Ergebnisse zu veröffentlichen oder wissenschaftliche Veranstaltungen zu organisieren“, sagt Prof. Dr. Friedrich Dieckmann, Sprecher des Forschungsschwerpunktes. „Wir forschen viel, publizieren aber zu wenig, vor allem in internationalen Fachzeitschriften.“
Ein weiteres Ziel ist, die Zusammenarbeit der einzelnen ForscherInnen an der Hochschule zu verstärken, auch über den Fachbereich hinaus, und so weitere Synergien zu schaffen. Darüber hinaus wollen die WissenschaftlerInnen sich verstärkt in wissenschaftlichen Netzwerken und Fachverbänden engagieren: an Tagungen teilnehmen, Vorträge halten oder selber Fachtagungen ausrichten. Und das nicht nur national: „Wir wollen internationale Forschungsergebnisse stärker für unsere eigene Forschung nutzen“, sagt Dieckmann. „Und wir wollen die Kontakte, die mit Partnerhochschulen in der Lehre bestehen, auch auf Forschungsaktivitäten ausweiten.“

„Die Qualität der Anträge war über¬zeugend“, lobt NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Die geförderten Vorhaben belegen das enorme Potenzial Nordrhein-Westfalens im Bereich der Fachhochschulforschung. Wir versprechen uns von den Vorhaben anwendungsnahe Lösungen bei¬spielsweise beim Klimaschutz, der Mobilität, aber auch im gesellschaft¬lichen Zusammenleben.“

Redaktion: Julia Harzendorf, presse@katho-nrw.de
Weitere Informationen: Prof. Dr. Friedrich Dieckmann, f.dieckmann@katho-nrw.de

Julia Harzendorf | idw
Weitere Informationen:
http://www.katho-nrw.de

Weitere Berichte zu: KatHO NRW Teilhabeforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope
20.10.2017 | Freie Universität Berlin

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie