Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Klimafreundliche Kältetechnik: 3. Deutscher Kältepreis startet

06.12.2010
Bis zu 60% Energiesparpotenzial bei Kältesystemen / Bundesumweltministerium belohnt Innovationen mit Preisgeldern von über 50.000 Euro

15 Prozent des gesamten Elektroenergiebedarfs in Deutschland werden für Kühlen und Klimatisieren benötigt. Die über 120 Millionen deutschen Kühlsysteme stoßen Jahr für Jahr über 70 Millionen Tonnen CO2 aus.

Das Energiekonzept der Bundesregierung sieht unter anderem vor, 20 Prozent an Primärenergie bzw. 10 Prozent an Elektroenergie bis 2020 einzusparen. Das ist erforderlich, um die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken.

Innovationen im Bereich Kälte lohnen sich besonders: Experten gehen von bis zu 60 Prozent Energieeinsparpotenzial aus, im Mittel sind es noch immer 35 Prozent. Dementsprechend hoch sind die Einsparungen bei den Energiekosten. Um zusätzliche Anreize für technische Innovationen mit besonders hohem Potenzial für die Minderung der indirekten und direkten Emission von Treibhausgasen in diesem Bereich zu geben und diese bekannt zu machen, schreibt das Bundesumweltministerium zum dritten Mal den "Deutschen Kältepreis"
aus. Neun Förderpreise mit Preisgeldern von insgesamt 52.500 Euro werden in den Kategorien "Klimafreundliche Klimatisierung eines Gewerbegebäudes", "Klimafreundlicher Einsatz von Kältemaschinen in der Lebensmittelproduktion" und "Klimafreundliche Sonderanwendungen"

vergeben.

Neben dem Wettbewerb engagiert sich das Bundesumwelt-ministerium im Bereich Kältetechnik auch mit einem Förderprogramm. Im Rahmen der Klimaschutzinitiative werden bereits seit 2008 Beratungen und Investitionen in gewerbliche Kälteanlagen gefördert. Nach ersten Evaluierungen wird mit den geförderten Maßnahmen eine Energieeinsparung von 40 Prozent erreicht. Da gleichzeitig auch der bei Großverbrauchern kostenpflichtige Spitzenlastbedarf gesenkt wird, ist die gesamte Kosteneinsparung noch höher.

Die gemeinnützige co2online GmbH organisiert gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Kälte den Deutschen Kältepreis. Details zu den Kategorien, den Bewerbungsunterlagen und den Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserer Website unter www.co2online.de/kaelte . Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 31. Januar 2011 per E-Mail einzureichen an kaeltepreis@co2online.de. Die Preisverleihung ist im Rahmen eines Fachkongresses voraussichtlich am 22.03.2011 in Berlin geplant.

Über die co2online gemeinnützige GmbH

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online mbH setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Mit interaktiven Energiespar-Ratgebern, einem Energiesparkonto, Heizspiegeln, einem Klima-Quiz sowie Portalpartnern aus Wirtschaft, Medien, Wissenschaft, Politik und Verwaltung motiviert sie den Einzelnen, mit aktivem Klimaschutz auch Geld zu sparen. co2online ist Träger der Kampagne "Klima sucht Schutz" ( www.klima-sucht-schutz.de ), der "Heizspiegelkampagne" ( www.heizspiegel.de ) und des "Energiesparclubs" ( www.energiesparclub.de ). Alle Kampagnen werden durch das Bundesumweltministerium gefördert.

Katharina Wanzl | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.co2online.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie