Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KIT im Wettbewerb „EXIST-Gründungskultur“ erfolgreich

10.01.2013
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat sich in der Endrunde des Wettbewerbs „EXIST-Gründungskultur“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) durchgesetzt:

Für sein hochschulweites Konzept zum Ausbau der Gründungskultur erhält das KIT in den nächsten drei Jahren knapp drei Millionen Euro. Insgesamt hatten sich 27 deutsche Hochschulen beworben.

„Die Förderung ist ein großer Erfolg für das KIT. Sie bestätigt unsere Strategie, die Unterstützung für Gründer auszubauen und damit die Kultur der unternehmerischen Selbstständigkeit am KIT weiter zu stärken“, sagt KIT-Präsident Professor Eberhard Umbach, der die Bewerbung des KIT in Berlin präsentierte. „KIT trägt nicht nur für Forschung und Lehre Verantwortung, sondern auch für den Wissenstransfer in den Markt. Mit nachhaltig erfolgreichen Gründungen können wir dieses Ziel erreichen.“

Den KIT-Antrag erarbeitete ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Studierenden, Innovationsmanagern sowie regionalen Unternehmern und Investoren. Kern des Antrags ist der konsequente Ausbau des bestehenden KIT-Angebots und das systematische Zusammenführen aller Aktivitäten in eine ganzheitliche, KIT-weite Gründungskultur. Dabei kamen mehr als hundert Vorschläge zusammen, auf deren Grundlage am KIT in den nächsten Jahren eine nationale „Gründerschmiede“ und noch mehr innovative Unternehmen als bisher entstehen sollen. „Wir wollen mit diesen Aktivitäten die enormen Potenziale des KIT als marktwirtschaftlichem Faktor weiter stärken“, so Professor Orestis Terzidis vom KIT-Institut für Entrepreneurship, Technologiemanagement und Innovation.

Ab April werden unter der Projektleitung von Professor Orestis Terzidis und dem Leiter der KIT-Dienstleistungseinheit Innovationsmanagement, Dr. Jens Fahrenberg, auf Basis der vorhandenen Einrichtungen neue Maßnahmen zur Gründerunterstützung eingeführt. Dazu zählt etwa eine KIT-eigene Finanzierungsplattform für junge Gründungsprojekte: Beim „Leveraged Crowdfunding“ (auch Schwarmfinanzierung) geht es darum, möglichst viele kleinere Investoren von einer Geschäftsidee zu überzeugen, die das Unternehmen dann als stille Gesellschafter finanzieren. Neue Lehrformate wie Business-Plan-Workshops, Entrepreneurship-Vorlesungen oder Patent-Labore sollen die Studierenden schon früh an das Thema Unternehmertum heranführen. Zudem soll neben dem Center for Entrepreneurship (CfE) als Gründerzentrum soll auch die konkrete Projektberatung durch die KIT-Gründer-Coaches weiter ausgebaut werden. Das CfE und die KIT-Gründer-Coaches bringen Wissenschaftler, Studierende, Doktoranden, Professoren und Alumni des KIT fachübergreifend zusammen, um Unternehmensgründungen unkonventionell und unbürokratisch zu fördern. Das Angebot reicht von der Beratung über die Konzeptentwicklung bis zum Bereitstellen von Infrastruktur und Finanzierung. KIT-Gründer-Coaches beraten Jungunternehmer inhaltlich und fachlich. Sie identifizieren dafür auch kommerziell verwertbare Ideen und Technologien innerhalb des KIT, unterstützen bei der Weiterentwicklung und beim Transfer in ein Geschäftsmodell.

Nähere Informationen zum Gründen am KIT:
http://www.gruenden.kit.edu
Nähere Informationen zum Wettbewerb „EXIST-Gründungskultur“
http://www.exist.de
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungs-zentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: http://www.kit.edu

Weiterer Kontakt:

Margarete Lehné
Pressereferentin
Tel.: +49 721 608-48121
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail: margarete.lehne@kit.edu

Monika Landgraf | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu
http://www.exist.de
http://www.gruenden.kit.edu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise