Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kariesbehandlung ohne Bohren gewinnt den "Deutschen Innovationspreis 2010"

03.05.2010
Ausgezeichnete Innovation made in Germany: Icon® erhält den "Deutschen Innovationspreis 2010" in der Kategorie "Mittelständische Unternehmen".

Mit dem Produkt des Hamburger Herstellers DMG kann Karies frühzeitig gestoppt werden, ohne dass gesunde Zahnsubstanz unnötig geopfert wird oder der Arzt zum Bohrer greifen muss.

Accenture, EnBW, Evonik und die WirtschaftsWoche haben sich zur Initiative Der Deutsche Innovationspreis zusammengeschlossen, um herausragende, zukunftsweisende Innovationen deutscher Unternehmen auszuzeichnen.

Schirmherr der Initiative ist Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Die Preisverleihung fand am vergangenen Freitag, 30. April, im Rahmen eines Galadinners in München statt.

Die Jury begründete ihre Entscheidung zugunsten von DMG damit, dass die so genannte Kariesinfiltration eine Innovation sei, die für die gesamte Branche der Zahntechnik von Bedeutung ist. Icon ermöglicht eine schmerzfreie, zahnschonende Behandlung der Zahnzwischenräume und hilft zugleich, gesunde Zähne zu erhalten, die bei bisherigen Behandlungsmethoden oft zu großen Teilen beschädigt wurden. Des Weiteren lobte die Jury des Deutschen Innovationspreises 2010, dass Icon zwar erst seit 2009 auf dem Markt ist, inzwischen aber bereits von rund 5.000 deutschen Zahnärzten angewendet wird und den Vertretern der Branche auf Kongressen mehrfach vorgestellt wurde.

"Es macht uns stolz, dass DMG über die verschiedensten Branchen hinweg als innovativstes mittelständisches Unternehmen ausgewählt wurde", so DMG-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Mühlbauer, der den Gewinn entgegennahm.

Zwei weitere Deutsche Innovationspreise wurden am Freitag in den Kategorien "Großunternehmen" sowie "Startup-Unternehmen" verliehen. Diese Auszeichnungen gingen an die SCHOTT AG für deren umweltfreundliche CERAN Glaskeramik-Kochfläche bzw. an Smartfiber für eine Smartcel-Cellulosefaser mit lipophilen Funktionsinhaltsstoffen.

Unter dem Motto "Bohren? Nein danke!" hatte DMG sein Produkt Icon in Verbindung mit der neuen Behandlungsmethode der Kariesinfiltration im März 2009 auf der Dentalmesse IDS erstmals vorgestellt. Die Resonanz war von Beginn an außerordentlich positiv: Neben den Zahnärzten interessierte sich schnell auch die Öffentlichkeit für die revolutionäre Methode zur Behandlung beginnender Karies ohne Bohren. So erhielt DMG für Icon bereits im Juli die Auszeichnung "Ausgewählter Ort im Land der Ideen" von der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" sowie im Februar den Innovationspreis des Dentalhandelshauses Pluradent und der Fachzeitung "Die ZahnarztWoche".

Über DMG:

Die Dental Material Gesellschaft aus Hamburg ist seit mehr als vier Jahrzehnten im Bereich der Zahnmedizin aktiv. Ob es um präzise Abformungen geht oder um zuverlässige temporäre und permanente Versorgung: DMG engagiert sich dafür, Zahnärzten weltweit die tägliche Arbeit zu erleichtern. Mit hochwertigen Dentalmaterialien made in Germany. Zahnärzte und Labors in über 80 Ländern der Welt vertrauen heute auf die Qualität von DMG Markenprodukten wie Luxatemp, LuxaCore oder Honigum. Mit dem neuen Produkt Icon® gelang der 1964 gegründeten, heute rund 300 Mitarbeiter großen Firma jetzt ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung innovativer Zahnmedizin.

Christian Lang | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.dmg-dental.com
http://www.bohren-nein-danke.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)
26.05.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften